Die 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik vom 18. bis 20. Oktober 2026 in Wien bringt Wissenschaft und Praxis aus dem deutschsprachigen Raum zusammen und beleuchtet neue Anforderungen an Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Justiz.
Berlin, den 17. Oktober 2026 – Kriminalität verändert sich, und mit ihr verändern sich die Anforderungen an diejenigen, die Straftaten aufklären, Prävention betreiben und die Sicherheit der Gesellschaft gewährleisten. Unter dem Titel „Kriminalität im Wandel – Eskalation und neue Brennpunkte: Kriminalistische Wissenschaft und Praxis für Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Justiz“ bringt die 21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik e. V. (DGfK) vom 18. bis 20. Oktober 2026 in Wien staatliche und privatwirtschaftliche Akteure aus unterschiedlichen Bereichen der Sicherheitsarchitektur im deutschsprachigen Raum zusammen.
Auf der dreitägigen Jahrestagung geht es um neue Bedrohungslagen, die Möglichkeiten und Grenzen digitaler Ermittlungsmethoden sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Im Mittelpunkt stehen dabei die Erkennung von Gefahren, die Aufklärung von Straftaten und der Schutz kritischer Infrastrukturen. Das Programm verbindet aktuelle Erkenntnisse aus der kriminalistischen Forschung mit Erfahrungen aus Ermittlungsarbeit, Forensik, Justiz und Sicherheitswirtschaft.
Von Cold Cases bis zu hybriden Bedrohungen
Das Tagungsprogramm deckt ein breites Spektrum kriminalistischer Themen ab. Beiträge zur Aufklärung ungeklärter Fälle behandeln die rechtlichen und praktischen Herausforderungen von Cold Cases ebenso wie die Möglichkeiten genetischer Genealogie und erweiterter DNA-Analysen. Weitere Vorträge beziehen sich zum Beispiel auf die Bedeutung von Schädel-Hirn-Traumata in der Forensik und die Rekonstruktion von Tathergängen.
Auch die Digitalisierung verändert die kriminalistische Arbeit. Auf der Tagung geht es deshalb um digitale Beweismittel und die europäische E-Evidence-Verordnung sowie um Chancen und Grenzen Künstlicher Intelligenz in der Kriminaltechnik. Hinzu kommen aktuelle Bedrohungslagen: hybride Gefahren, Extremismus und Selbstjustiz im digitalen Raum sowie der Umgang mit psychischen Ausnahmesituationen von Straftäter*innen. Der Schutz kritischer Infrastrukturen bildet einen weiteren Schwerpunkt.
Die Tagung verbindet forensische, technische, rechtliche und psychologische Perspektiven mit Fragen des Sicherheitsmanagements. Sie richtet den Blick sowohl auf konkrete Ermittlungsmethoden als auch auf die strategischen Voraussetzungen wirksamer Gefahrenabwehr und Strafverfolgung.
HWR Berlin mit Expertise in Kriminalistik und Sicherheitsmanagement vertreten
Mit Prof. Christian Friedrich Matzdorf, Professor für Kriminalistik mit dem Schwerpunkt Kriminaltechnik, und Prof. Dr. Harald Olschok, Honorarprofessor für das Fachgebiet Sicherheitswirtschaft am Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, sind zwei Lehrende der HWR Berlin bei der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik aktiv. Matzdorf gehört dem Vorstand der DGfK an und ist ihr Pressesprecher. Prof. Dr. Harald Olschok spricht in einem Vortrag über das Sicherheitsmanagement zum Schutz kritischer Infrastruktureinrichtungen angesichts aktueller Gefahrenlagen.
Einladung an Journalistinnen und Journalisten
Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen, über die Tagung zu berichten. Interviews mit Expert*innen zu den Themen der Tagung werden auf Anfrage gern vermittelt. Für Presseanfragen und die Vermittlung von Gesprächspartner*innen wenden Sie sich bitte an:
Prof. Christian Friedrich Matzdorf
Professor für Kriminalistik mit Schwerpunkt Kriminaltechnik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Vorstandsmitglied und Pressesprecher der DGfK
Tel.: +49 15678 35 74 81
E-Mail: christian.matzdorf@hwr-berlin.de
Die Tagung auf einen Blick
Veranstaltung
21. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kriminalistik e. V. (DGfK)
Titel: „Kriminalität im Wandel – Eskalation und neue Brennpunkte: Kriminalistische Wissenschaft und Praxis für Gefahrenabwehr, Strafverfolgung und Justiz“
Termin
18. bis 20. Oktober 2026
Ort
Hotel Rainers Wien
Gudrunstr. 184
1100 Wien
Anmeldung und Programm
https://kriminalistik.com/dgfk-jahrestagung-2026-tagungspraesident-daniel-smerit...
Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e. V.
Die Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e. V. (DGfK) ist ein unabhängiger Fachverband, der die Kriminalistik als Wissenschaft und praktische Handlungslehre fördert. Sie vernetzt Expertinnen und Experten aus Forschung, Lehre, Strafverfolgung, Forensik und weiteren Bereichen, unterstützt Aus- und Weiterbildung und fördert den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die kriminalistische Praxis. Auf ihrer jährlichen Fachtagung bündelt die DGfK aktuelle Forschung und praktische Erfahrungen und ermöglicht fachlichen den fachlichen Austausch zwischen Fachleuten aus Polizei, Justiz, Hochschulen, Forensik und angrenzenden Disziplinen.
https://kriminalistik.com/
Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich. Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber hinaus. Rund 12 500 Studierende sind in über 60 Studiengängen der Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz „Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.
http://www.hwr-berlin.de
Prof. Christian Friedrich Matzdorf
Professor für Kriminalistik mit Schwerpunkt Kriminaltechnik an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, Vorstandsmitglied und Pressesprecher der DGfK
Tel.: +49 15678 35 74 81
E-Mail: christian.matzdorf@hwr-berlin.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Gesellschaft, Informationstechnik, Politik, Psychologie, Recht
überregional
Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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