Prof. Dr.-Ing. Ahmad Osman von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) ist neues Mitglied im Conseil scientifique der Agence Universitaire de la Francophonie (AUF). Er gehört zu den vier Vertretern der Region Westeuropa. Seine vierjährige Amtszeit läuft bis Oktober 2030.
Die AUF hatte die 20 Mitglieder des neu besetzten Conseil scientifique, des wissenschaftlichen Beirats der AUF, dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt angehören, im Rahmen eines internationalen Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Die AUF verteilt die Sitze auf zehn Weltregionen und berücksichtigt dabei die Zahl der Mitgliedseinrichtungen in den jeweiligen Regionen.
Der Conseil scientifique ist ein beratendes Organ der AUF. Er entwickelt Empfehlungen für die wissenschaftspolitische Ausrichtung der Organisation und für die Evaluation ihrer Programme. Darüber hinaus beteiligt er sich an strategischen und vorausschauenden Diskussionen zur wissenschaftlichen Frankophonie, bringt regionale wissenschaftliche Perspektiven ein, unterstützt den Austausch zwischen Hochschulen und sozioökonomischen Akteuren und wirkt an der wissenschaftlichen Bewertung von Projekten mit.
Mit seiner Berufung in den Conseil scientifique ist Osman zugleich Mitglied der Commission Régionale d’Experts Économiques et Scientifiques (CREES) Europe occidentale. Die CREES unterstützt die regionale Arbeit der AUF bei der Bewertung und Begleitung wissenschaftlicher Projekte und verbindet dabei akademische und sozioökonomische Expertise.
Osman leitet seit Oktober 2024 das Deutsch-Französische Hochschulinstitut für Technik und Wirtschaft (DFHI) in Saarbrücken. Bereits seit 2019 verantwortet er dort den Studiengang Elektrotechnik – Erneuerbare Energien und Systemtechnik. Als DFHI-Direktor stärkt er die deutsch-französische Zusammenarbeit und baut Partnerschaften mit weiteren frankophonen Ländern aus.
„Die Berufung in den Conseil scientifique ist für mich eine große Ehre und zugleich eine spannende Aufgabe. Ich möchte insbesondere meine Erfahrungen aus der deutsch-französischen Hochschulkooperation, der internationalen Ingenieurausbildung und der anwendungsorientierten Forschung in die Arbeit des Gremiums einbringen. Dabei ist mir wichtig, konkrete Impulse für den Wissenstransfer, die internationale Vernetzung sowie die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Forschung und Praxis zu setzen“, sagt Prof. Dr.-Ing. Ahmad Osman.
Für die Amtsperiode ab 2026 hat die AUF fünf fachliche Schwerpunkte definiert. Dazu gehören digitale Transformation und generative KI, wissenschaftliche Diplomatie und Hochschulgovernance sowie Forschung für nachhaltige Entwicklung. Weitere Themen sind die Beschäftigungsfähigkeit und das gesellschaftliche Engagement junger Menschen sowie inklusive Innovationen in der Bildung.
Die AUF ist nach eigenen Angaben das weltweit größte Hochschulnetzwerk. Aktuell vereint sie 1.007 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in 119 Ländern. Die 1961 in Montreal gegründete Organisation fördert die internationale Hochschulbildung und Forschung, insbesondere die wissenschaftliche Zusammenarbeit innerhalb der Frankophonie. Die htw saar gehört dem internationalen Netzwerk an.
Weitere Informationen: https://www.auf.org/gouvernance/le-conseil-scientifique/#bureau-ca
Prof. Dr.-Ing. Ahmad Osman
Quelle: Isabel Sand
Copyright: htw saar
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
fachunabhängig
überregional
Kooperationen, Personalia
Deutsch

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