Die Preisträger und Preisträgerinnen der Friedrich und Isabel Vogel-Preise 2026 für exzellenten Wirtschaftsjournalismus stehen fest: Geehrt werden vier Beiträge in den Kategorien "Print", "Hörfunk/Podcast" und "TV/YouTube". Die Preisverleihung findet im Rahmen des Journalistentages NRW am 21. November 2026 in der Sparkassenakademie Dortmund statt. Eine Teilnahme ist möglich - Interessierte sind herzlich eingeladen, sich zur Preisverleihung und zum anschließenden Get-together anzumelden.
Ausgezeichnet werden exzellente wirtschaftsjournalistische Beiträge, die durch ihre originelle Themenwahl, brillante Recherche und verständliche Vermittlung relevanter wirtschaftlicher Zusammenhänge überzeugen. Die Vogel-Preise sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert.
In der Kategorie "Print" ehrt die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung Andreas Macho für seinen Beitrag "Die Insellösung" (Welt am Sonntag, 19. April 2026). In der Kategorie "TV/YouTube" erhalten Tonja Pölitz für die Doku "Die Jobcenter-Falle" (ZDF frontal, 12. August 2025) und Johan von Mirbach für seinen Film "Dirty Money – Geldwäsche-Paradies Deutschland" (Das ERSTE, geliefert vom Westdeutschen Rundfunk, 27. Oktober 2025) die Auszeichnung. Marlene Halser gewinnt mit ihrer Co-Autorin Lea Hampel in der Kategorie "Hörfunk/Podcast" für "Wolf of Cannabis" (ARD Sounds, 20. Oktober 2025).
Die Preisverleihung findet – eröffnet durch NRW-Landtagspräsident André Kuper – zum Abschluss des diesjährigen Journalistentages des DJV-NRW am 21. November 2026 in der Sparkassenakademie Dortmund statt.
Interessierte sind herzlich eingeladen, an der Preisverleihung und dem anschließenden Get-together mit Gelegenheit zum Austausch und Netzwerken teilzunehmen. Anmeldung per E-Mail an vogelstiftung@stifterverband.de.
Die Preisträgerinnen und Preisträger 2026
Kategorie "Print"
Andreas Macho
Beitrag „Die Insellösung“, erschienen am 19. April 2026 in der Welt am Sonntag
Andreas Macho, Jahrgang 1981, ist Reporter im Wirtschaftsressort von WELT, WELT AM SONNTAG und Business Insider. Er berichtet vorrangig über Gesundheitsthemen und den Technologiekonzern Siemens. Bis 2022 arbeitete er als Korrespondent für die „WirtschaftsWoche“ in München, davor war er unter anderem als Unternehmensreporter und im Investigativ-Team für die „WirtschaftsWoche“ tätig.
Begonnen hat Andreas Macho seine journalistische Laufbahn als Polizeireporter für die österreichische Zeitung „Kurier“ und schrieb danach als freier Journalist für das Wiener Büro von „Die Zeit“. Macho studierte Germanistik und Publizistik in Wien und Berlin und besuchte die Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten.
Kategorie "TV/YouTube"
Tonja Pölitz
Beitrag „Die Jobcenter-Falle“, zuerst ausgestrahlt am 12. August 2025 in frontal (ZDF)
Tonja Pölitz, ist Volljuristin und arbeitet derzeit als Autorin für die ZDF-Sendung frontal. Zuvor berichtete sie als Korrespondentin aus Österreich und den Ländern Südosteuropas. Zudem war sie Hauptstadtkorrespondentin, Reporterin u.a. für ZDF-heute, heute Journal, Auslandsjournal und die ZDF.reportage. Tonja Pölitz dreht vor allem gesellschaftspolitische Filme, in denen Menschen im Mittelpunkt stehen. In der Magdeburger Zwickmühle moderiert sie regelmäßig die Gesprächsreihe „frontal aber fair“.
Kategorie "TV/YouTube"
Johan von Mirbach
Beitrag "Dirty Money - Geldwäsche-Paradies Deutschland", veröffentlicht am 27. Oktober 2025, Das ERSTE geliefert vom Westdeutschen Rundfunk
Der Filmemacher Johan von Mirbach, Jahrgang 1979, kam über den Journalismus zum Film. Er studierte Regionalwissenschaften Lateinamerika in Köln und Buenos Aires. Danach folgte ein Volontariat bei einer Fernsehproduktionsfirma. Im Anschluss baute Johan von Mirbach die Videoredaktionen der Deutschen Welle in Bonn auf und machte sich als Filmemacher selbstständig. Der Regisseur drehte Filme wie „#dieselgate“, „Smoke & Fumes“, „Wie gelingt die Verkehrswende?“ oder „Die Kryptoqueen“. Seine Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet. Der Filmemacher steht auch als Reporter und Moderator vor der Kamera.
Kategorie "Hörfunk/Podcast"
Marlene Halser
Beitrag "Wolf of Cannabis", erschienen am 20. Oktober 2025, ARD Sounds
(Co-Autorin: Lea Hampel)
Marlene Halser, Jahrgang 1977, ist freie Investigativ-Reporterin für Print, Audio/Podcast und Bewegtbildmedien. Sie arbeitet unter anderem für Die Zeit, Süddeutsche Zeitung, FAS, WirtschaftsWoche, Deutschlandfunk Kultur, SWR, ZDF und Die Spur. Außerdem produziert sie Radio Features und Doku-Podcasts, ist Fact Checkerin und Script Consultant. Von 2011 bis 2019 war sie zunächst als Bayernkorrespondentin, dann als Redakteurin und später als Ressortleitung „Gesellschaft und Medien“ sowie als Content SEO bei der taz. Zu Marlene Halsers Kernthemen gehören Recherchen zu Machtmissbrauch und sexualisierter Gewalt, aber auch zu Drogenpolitik und Klimagerechtigkeit.
Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung
Seit 1984 setzt sich die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung dafür ein, Wirtschaft verständlich zu vermitteln und journalistische Exzellenz zu belohnen. Mit den Friedrich und Isabel Vogel-Preisen, dotiert mit jeweils 3.000 Euro, zeichnet die Stiftung Beiträge aus Print, Online, Hörfunk (inkl. Podcast) und TV aus, die originell, relevant und spannend über Wirtschaft berichten. Zudem vergibt sie Stipendien für journalistische Nachwuchstalente.
"Die Arbeit der Wirtschaftspresse ist genauso wichtig wie die Arbeit der Wirtschaft selbst" – dieses Credo prägte Friedrich Vogel, Gründungsverleger des Handelsblatts. Um frische Ideen, mutige Recherchen und Beiträge mit gesellschaftlicher Relevanz im Wirtschaftsjournalismus zu fördern, gründete er vor über 40 Jahren gemeinsam mit seiner Ehefrau die Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung. Die Stiftung wird vom Deutschen Stiftungszentrum im Stifterverband betreut.
Für weitere Informationen:
Julia Lasik
Stiftungsmanagerin
Deutsches Stiftungszentrum
vogelstiftung@stifterverband.de
T 0201 8401-319
https://www.vogelstiftung.de - Website der Friedrich und Isabel Vogel-Stiftung
https://www.deutsches-stiftungszentrum.de/aktuelles/2026_10_21_vogel-stiftung_pr... - Meldung auf der Website des Deutschen Stiftungszentrums
https://www.journalistentag.de/buehne-frei-fuer-die-besten-verleihung-der-friedr... - Informationen zur Preisverleihung auf der Website zum Journalistentag NRW 2026
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten, jedermann
Medien- und Kommunikationswissenschaften, Wirtschaft
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Wettbewerbe / Auszeichnungen
Deutsch

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