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29.11.2004 07:12

Erneut Malaria bei Reisenden aus der Dominikanischen Republik

S. Nicole Bongard Kommunikation und Medien
Klinikum der Universität München

    Wie die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesellschaft DTG e.V. mitteilt, wurden in den letzten Tagen bei Reisenden aus der Dominikanischen Republik vermehrt Malariaerkrankungen festgestellt. Insgesamt sind bisher 5 Fälle in Deutschland und 2 in den USA bekannt. Alle Reisenden hielten sich in Ferienanlagen an der Ostküste der Insel bei Punta Cana auf. Die Gegend von Punta Cana galt seit einem Ausbruch 1999/2000 als ein Gebiet mit keinem oder extrem geringen Malariarisiko. Vermutlich haben die massiven Überschwemmungen infolge von Hurrikanen das Wiederaufflackern der Malaria in diesem Gebiet hervorgerufen.

    Alle Reisenden, die sich in der Dominikanischen Republik aufgehalten haben und nach Rückkehr Fieber und/oder Zeichen eines grippalen Infektes entwickeln, sollten sich umgehend in ärztliche Behandlung begeben, um möglichst früh eine Malaria erkennen und behandeln zu können. Bis auf Weiteres empfiehlt die DTG allen Reisenden an die Ostküste der Dominikanischen Republik guten Mückenschutz sowie die Einnahme von Chloroquintabletten (z.B. ResochinR, WeimerquinR, ChlorochinR) zur Malariaprophylaxe nach ärztlicher Verordnung.

    Für weitere Rückfragen steht zur Verfügung:
    Prof. Dr. Hans Dieter Nothdurft, Klinikum der Universität München
    Abteilung für Infektions- und Tropenmedizin
    Leopoldstr. 5, 80802 München
    Tel. 089-2180 3517 Fax 089-336038
    Email: nothdurft@lrz.uni-muenchen.de


    Weitere Informationen:

    http://www.klinikum.uni-muenchen.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Organisatorisches
    Deutsch


     

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