Neuer Studiengang in kriminaltechnischer Informatik an australischer Universität

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05.01.2005 10:00

Neuer Studiengang in kriminaltechnischer Informatik an australischer Universität

Sabine Ranke-Heinemann Pressestelle
Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund / Institut Ranke-Heinemann

    Mit Beginn des australischen Wintersemesters im Februar 2005 wird die University of Western Sydney (UWS) einen neuen Studienschwerpunkt in kriminaltechnischer Informatik als Teil ihres Bachelor of Computer Science Programms anbieten. Die Hochschule trägt mit diesem neuen Studienprogramm der zunehmenden Bedeutung von Computern in der Kriminalitätsbekämpfung Rechnung.

    Die sogenannte Computer Forensics ist ein neuer, im Wachstum befindlicher Bereich der Informatik, der sich mit dem Sammeln von Beweisen auf Computern und aus Computer-Netzwerken befasst. Laut Professor George Bryan, Leiter des Fachbereichs Computing and Information Technology an der UWS, sind sich viele Menschen der zahlreichen Beweise gar nicht bewusst, die durch Computer hinterlassen werden. "Natürlich lassen sich Hinweise in Emails, auf besuchten Webseiten und in gelöschten Dokumenten finden", so Professor Bryan. "Computer Forensics befasst sich mit dem Auffinden dieser Beweise als Bestandteil von Ermittlungen. Dies können normale Dateien auf einem Rechner sein, wie beispielsweise illegale Bilder, oder auch Spuren eines Anwenders im Protokoll des Betriebssystems, des Browsers, der Datenbank, der Netzwerk-Firewall und so weiter."

    Die kriminaltechnische Informatik erfordert detailliertes technisches Wissen über die Beziehung zwischen dem Betriebsystem eine Computers, der Hardware, den Anwendungen und dem Netzwerk. Darüber hinaus sind Kenntnisse im Bereich der Datenverschlüsselung unabdingbar. Die Studierenden des neuen Computer Forensics Programms werden in praxisnahen Kursen an die Anforderungen des Bereichs der kriminaltechnischen Informatik herangeführt. Absolventen können später nicht nur für Aufgaben in Computer Forensics eingesetzt werden, sondern auch Aufgaben in Bereichen wie Networking und Web Technologies, Anwendungsentwickung, Systemprogrammierung oder IT Security übernehmen.

    Interessenten an diesem Studiengang oder auch an anderen Studienmöglichkeiten in Australien oder Neuseeland können sich direkt an das Institut Ranke-Heinemann / Australisch-Neuseeländischer Hochschulverbund wenden. Das Institut ist die zentrale Verwaltungsstelle aller Universitäten Down Under. Es repräsentiert australische und neuseeländische Forschung, Wissenschaft und Lehre und hat sich erfolgreich als Verbindungseinrichtung zwischen deutschen/österreichischen Hochschulen und den Universitäten Down Under etabliert. Im Bereich der Studierendenbetreuung gehört es zu den Aufgaben des Instituts, ausführlich und umfassend über das australische und neuseeländische Bildungssystem und seine Studienmöglichkeiten zu informieren sowie die Studienplatz-Bewerbungen/Einschreibungen durchzuführen.


    Weitere Informationen:

    http://www.ranke-heinemann.de


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Informationstechnik, Politik, Recht
    überregional
    Studium und Lehre
    Deutsch


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