Spracherkennung und Programmieren mit JavaParty Universität auf der Cebit '99

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11.03.1999 14:19

Spracherkennung und Programmieren mit JavaParty Universität auf der Cebit '99

Dr. Elisabeth Zuber-Knost Presse und Kommunikation
Universität Karlsruhe (TH) - Forschungsuniversität.gegründet 1825

    Nr. 20 / 11.3.1999 / mea

    Spracherkennung und Programmieren mit JavaParty
    Universität auf der Cebit '99

    18. bis 24. März 1999
    Halle 16, Stand B35

    Die Universität Karlsruhe ist auf der CeBit '99 in Hannover vom 18.-24. März mit zwei Instituten vertreten: dem Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation sowie dem Institut für Logik, Komplexität und Deduktionssysteme. Vorgeführt werden JavaParty und Systeme zur Sprach- und Handschriftenerkennung. Die Exponate, an deren Ent-wicklung auch zwei aus der Universität hervorgegangene Existenzgründer beteiligt sind, befinden sich auf dem Gemeinschaftsstand der baden-württembergischen Universitäten in Halle 16, Stand B35.

    Java in Forschung, Entwicklung und Ausbildung

    Das Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation präsentiert JavaParty, eine an diesem Institut entwickelte Erweiterung von Java zur einfachen Erstellung verteilter und paralleler Anwendungen. Aufgrund des transparenten Zugriffs auf entfernte Objekte kön-nen damit Anwendungen wie herkömmliche Java-Programme entwickelt und verteilt wer-den. Das Einsatzspektrum reicht von verteilten Geschäftsanwendungen bis hin zur paral-lelen Lösung datenintensiver Probleme in der Wissenschaft. JavaParty verwendet ein am Institut entwickeltes kompatibles RMI (Remote Method Invocation), das für eine deutlich schnellere Kommunikation in (Hochleistungs-)Rechnernetzen sorgt. Zusammen mit der darin enthaltenen effizienteren Serialisierung kann es zahlreiche Anwendungen be-schleunigen.

    Ansprechpartner:
    Dr. Michael Philippsen
    Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation
    Telefon: (0721) 608-4067
    Telefax: (0721) 608-7343
    E-Mail: philipp@ira.uka.de
    Internet: http://wwwipd.ira.uka.de/JavaParty/
    http://www.fzi.de/ajc/

    Der verstehende Videorekorder

    Einen "verstehenden Videorekorder" stellt das Institut für Logik, Komplexität und Deduk-tionssysteme gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Dr. Rogina vor, einem aus der Univer-sität hervorgegangenen Existenzgründer. Dieser Videorekorder kann mit Hilfe der Spra-cherkennungstechnologie die Bedienung der Geräte erheblich vereinfachen. Er muß nicht mehr wie traditionelle Rekorder programmiert werden, sondern reagiert auf Befehle wie "Nimm den Krimi um acht Uhr auf". Die Benutzer können mit dem Rekorder sogar Dialoge über das aktuelle Fernsehprogramm führen und Informationen über einzelne Sendungen abrufen. Das von der Universität Karlsruhe patentierte Verfahren verwendet modernste Methoden aus der Sprachforschung und erlaubt eine Bedienung ohne vorheriges Trainie-ren des Erkenners und ohne technische Kenntnisse des Benutzers.

    Ansprechpartner:
    Institut für Logik, Komplexität und Deduktionssysteme
    Ingenieurbüro Dr. Ivica Rogina
    Eggensteiner Str. 21, 76187 Karlsruhe
    Telefon: (0721) 9563928 oder (0721) 608 6384
    Fax: (0721) 607721
    E-Mail: rogina@rogina.de
    WWW: http://rogina.de

    Sprach- und Handschrifterkennung

    Das Institut für Logik, Komplexität und Deduktionssysteme ist mit einem weiteren, aus der Universität hervorgegangen Existenzgründer vertreten, der Firma SMI (Spracherkennung, Mustererkennung, Informationssysteme) in Karlsruhe. SMI stellt ein spracherkennendes System vor, das auf das Buchstabieren von Wörtern spezialisiert ist. Es ist in der Lage, unabhängig vom Sprecher kontinuierlich und ohne Pausen buchstabierte Wörter aus sehr großen Namenslisten zu erkennen. Anwenden läßt sich das System zum Beispiel bei der automatischen Telefonvermittlung oder bei der Eingabe von Adressen wie Straßen- und Ortsnamen. Weiterhin stellt die Universität Karlsruhe ihren Handschrifterkenner NPen aus. Bei einem frei wählbaren, großen Wortschatz erkennt NPen handschriftlich ge-schriebene Wörter und kann in beliebige Windows-Anwendungen integriert werden.

    Ansprechpartner:
    Institut für Logik, Komplexität und Deduktionssysteme
    Dr. Stefan Jäger
    SMI Cognitive Software GmbH
    Dr. Hermann Hild
    Haid-und-Neu-Str. 7, 76131 Karlsruhe
    Telefon: (0721) 966 4488
    Telefax: (0721) 966 4489
    Email: hild@smi-software.de
    Internet: http://smi-software.de

    - Andrea Melcher -

    Diese Presseinformation ist im Internet unter folgender Adresse abrufbar:
    http://www.uni-karlsruhe.de/Uni/Verwaltung/Pressestelle/pi020.html


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-karlsruhe.de/Uni/Verwaltung/Pressestelle/pi020.html


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Informationstechnik
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


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