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18.04.2005 16:26

Erfolgskonzept Hannovermesse: Partner für Innovationen

Martin Stenger Unternehmenskommunikation
Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP

    Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren nahm die Hannover-Messe dieses Jahres zum Anlass, Projekte vorzustellen, die gemeinsam mit russischen Partnern durchgeführt wurden. Die Innovationskraft derartiger Partnerschaften für die Entwicklung neuer Produkte konnte dabei eindrucksvoll verdeutlicht werden.

    Innovationen bedürfen zunehmend der Kooperation und des Know-how-Austauschs kompetenter Partner. Hier ist die Fraunhofer-Gesellschaft seit je Vorreiter: Partnerschaften mit Hochschulen, Wissenschaftseinrichtungen, zunehmend auch mit der Industrie wecken neue Potenziale, die der Wirtschaft zu Gute kommen.

    Ergebnisse dieser Partnerschaften mit Industriepartnern aus Deutschland und Russland waren auf der Hannovermesse am Stand des Fraunhofer IZFP zu finden. So wurde die Leistungsfähigkeit einer miniaturisierten Computer-Röntgen-Tomographieanlage (Mini-CT), die mobil eingesetzt werden kann, durch russische Wissenschaftler erheblich verbessert. Die Anlage wurde im Fraunhofer IZFP für einen industriellen Kunden entwickelt. Von einem russischen Wissenschaftler wurden im Rahmen einer Dissertation die notwendigen Ergebnisse erzielt, um die schnellen Bildgebungsalgorithmen in einen Microchip zu implementieren, wodurch eine erhebliche Leistungsverbesserung ermöglicht wird.

    Weitere Exponate zeigten die Anwendung gemeinsam entwickelter Technologien im Rahmen der Sicherung der weltweiten Energieversorgung. Gemeinsam mit dem Institut für Maritime Technologien (IMTP) der Russischen Akademie der Wissenschaften in Wladiwostok wurden modernste Technologien zur Prüfung von Wasser-, Öl- und Gaspipelines, die auch unterseeisch verlegt sein können, ausgestellt. Der russische Partner zeigte dabei ein fernsteuerbares, autonom agierendes Mini-Uboot ("ROV" - Remotely Operating Vehicle"), der deutsche Industriepartner - ein Spin-Off des Fraunhofer IZFP, NDT Systems & Services - stellte einen "intelligenten" Ultraschall-Prüfmolch aus, der direkt in den Leitungen operiert. Beide Systeme überwachen mittels zerstörungsfreier Prüfverfahren den Status der Pipeline- und Leitungssysteme, in denen sie eingesetzt werden und liefern dadurch ihren Beitrag zur Sicherheit; sowohl zur Sicherung der Energieversorgung als auch im Rahmen des Umweltschutzes.

    Insgesamt kann die Messe als voller Erfolg angesehen werden; im Saarland ansässiges Know-how und bereits bestehende Partnerschaften konnten mitreißend präsentiert und hinsichtlich ihrer Unerlässlichkeit für erfolgreiche Innovationen vermittelt werden.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Werkstoffwissenschaften
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer
    Deutsch


     

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