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27.09.2006 15:43

DECHEMA verleiht Hochschullehrer-Nachwuchs-Preise

Dr. Christine Dillmann Kommunikation
DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

    Dr. Roger Gläser von der TU Stuttgart, Priv.-Doz. Dr. Thomas Müller von der TU München und Junior-Professor Dr. habil. Ulrich Tallarek vom Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme in Magdeburg erhalten die Hochschullehrer-Nachwuchs-Preise 2006. Die Auszeichnungen wurden am 26. September anläßlich der GVC/DECHEMA-Jahrestagungen in Wiesbaden zum neunten Mal verliehen. Die Preise sind mit je 1.000 € dotiert. Die Wissenschaftler werden für ihre herausragenden Präsentationen auf dem neunten Hochschullehrer-Nachwuchs-Treffen der DECHEMA ausgezeichnet.

    Dr. Roger Gläser befaßte sich mit "Überkritischem Kohlendioxid als innovatives Medium für die Alkoholoxidation an platinhaltigen Katalysatoren mit definierter Porosität". Überkritisches Kohlendioxid ist weder brennbar noch toxisch und somit ein sicheres Medium für Oxidationsreaktionen. Außerdem läßt es sich nach der Reaktion einfach bei Raumtemperatur entfernen.

    Priv.-Doz. Dr. Thomas Müller referierte über "Immobilisierte organometallische Komplexe in dünnen Filmen ionischer Flüssigkeiten als Katalysatoren für Hydroaminierungen". Dieses Reaktionskonzept ermöglicht nicht nur einen direkten Zugang zur heterogenen Katalyse, sondern bietet auch eine effektive Methode, die Reaktionskinetik zu beeinflussen.

    Junior-Professor Dr. habil Ulrich Tallarek berichtete über "Elektrohydrodynamische Phänomene an ladungsselektiven Grenzflächen: Neue Erkenntnisse und mögliche Anwendungen". Diese Effekte beeinflussen die Effizienz und Selektivität bei der Trennung von Substanzen z. B. beim Ionenaustausch, bei Lab-on-a-Chip-Anwendungen, Elektrochromatographie und komplexer Bioanalytik.

    Die Nachwuchs-Treffen werden von der DECHEMA seit 1996 veranstaltet. Sie sollen den persönlichen Kontakt zwischen Nachwuchswissenschaftlern und den für Berufungsverfahren zuständigen Hochschullehrern intensivieren. Ziel ist es, die Weiterentwicklung von Forschung und Lehre für die Fachgebiete Technische Chemie und Biotechnologie zu fördern.

    Die DECHEMA (Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.) ist eine gemeinnützige wissenschaftlich-technische Gesellschaft mit Sitz in Franfurt/Main. Mehr als 5.000 Naturwissenschaftler, Ingenieure und Firmen, Organisationen und Institute gehören ihr heute als Mitglieder an. Ihr Ziel ist es, den technischen Fortschritt auf den Gebieten Chemische Technik, Biotechnologie und Umweltschutz zu fördern und mitzugestalten. Mit ihren vielfältigen Aufgaben ist die DECHEMA Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Informationstechnik
    überregional
    Personalia, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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