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Band "Kriegsmarine" aus dem Jahre 1943 nun in der Sammlung des Deutschen Schiffahrtsmuseums gelandet - Kuriosität von historischem Wert
Info-Service Nr. 05/00 vom 06.03.2000
Raumbilder illustrierter Seekriegsgeschichte
Band "Kriegsmarine" aus dem Jahre 1943 nun in der Sammlung des Deutschen Schiffahrtsmuseums gelandet - Kuriosität von historischem Wert
Manchmal schneien einem seriösen Museum Kuriositäten ins Haus, die dennoch als Zeugnisse der Zeitgeschichte einen beachtlichen Wert darstellen. So wurde dem Deutschen Schiffahrtsmuseum (DSM) in Bremerhaven kürzlich ein Band mit dem Titel "Die Kriegsmarine" geschenkt. Erschienen war er 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg, in der Schriftenreihe "Der Großdeutsche Freiheitskampf im Raumbild" im Raumbild-Verlag Otto Schönstein in München, der mit dieser Mixtur aus heroischer Darstellung und der Möglichkeit, die im Band enthaltenen Schwarz-Weiß-Bilder und Farbtafeln dreidimensional wahrzunehmen, damals offensichtlich gute Geschäfte machte.
Verfasser des Textteils war kein Geringerer als der renommierte Marinehistoriker Korvettenkapitän der Reserve Fritz Otto Busch. Er leitete das Buch ein mit der "Geschichte der germanisch-deutschen Seegeltungsbestrebungen", der er ein Wort aus der "Edda" voranstellte: "Weitblick und wagenden Mut schafft uns das wogende Meer". Zum Auftakt seiner im Frühjahr 1942 gezogenen Zwischenbilanz über den Verlauf des Seekrieges gegen England zitierte er sogar den Gegner, den englischen Admiral Monk: "Wer zur See siegen will, muss immer angreifen." In Wort und (Raum) Bild werden die einzelnen Schiffstypen vorgestellt, die Schlachtschiffe, die noch im Bau befindlichen und nie fertiggestellten Flugzeugträger, die schweren und die leichten Kreuzer, die Zerstörer, Torpedoboote, Schnellboote, Unterseeboote, die Minensuch- und Vorpostenboote, die Hilfskreuzer und Schulschiffe.
Zum Band gehört selbstverständlich ein kleines Sichtgerät, durch das die gewünschte Wirkung eines Raumes erzielt wird: Der Betrachter schiebt zwei gleichartige Fotos ein und sieht durch das zweiteilige Okular sogleich in die dritte Dimension.
Blick in die dritte Dimension: Das einklappbare Sichtgerät, das zwei Fotos scheinbar zu einem versch ...
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Merkmale dieser Pressemitteilung:
Geschichte / Archäologie
überregional
Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch
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