idw – Informationsdienst Wissenschaft

Nachrichten, Termine, Experten

Grafik: idw-Logo
Grafik: idw-Logo

idw - Informationsdienst
Wissenschaft

Science Video Project
idw-Abo

idw-News App:

AppStore

Google Play Store



Instanz:
Teilen: 
15.05.2000 16:29

Rang 2 für Uni Stuttgart bei Humboldt-Gastwissenschaftlern

Ursula Zitzler Stabsstelle Hochschulkommunikation
Universität Stuttgart

    Die Universität Stuttgart ist für Spitzenforscherinnen und -forscher aus dem Ausland außerordentlich attraktiv. Unter den 23 Universitäten in Deutschland mit den meisten Humboldt-Gastwissenschaftlern - gewichtet nach der Zahl der deutschen Professorinnen und Professoren an der jeweilen Hochschule, die mit den Gästen zusammenarbeiten können - steht die Universität Stuttgart auf Rang 2: Auf 100 Professoren kommen in Stuttgart 23,4 Gastwissenschaftler. An erster Stelle steht die Uni Konstanz mit einer Relation von 27 Gastwissenschaftlern zu 100 Professoren. Dies geht aus einer Auswertung der Alexander von Humboldt-Stiftung über die Zielorte und Gastinstitutionen der Humboldt-Forschungsstipendiaten und -preisträger in den letzten fünf Jahren hervor.
    Auch bei Betrachtung der absoluten Zahlen schneidet die Uni Stuttgart gut ab: Unter 20 Universitäten in Deutschland steht die Uni Stuttgart hier mit 68 Gastwissenschaftlern in den letzten fünf Jahren auf Platz 11. Die ersten Plätze nehmen die Universität München mit 121 Gastwissenschaftlern, die Uni Heidelberg mit 112, die TU München mit 110, die Freie Universität Berlin mit 106 und die Uni Tübingen mit 87 ein.

    Uni Stuttgart bei Mathematikern und Geowissenschaftlern besonders begehrt
    Besonders ausländische Chemiker, Mathematiker und Geowissenschaftler scheinen die Universität Stuttgart als gastgebende Institution besonders zu schätzen: Unter den 68 Humboldt-Preisträgern und -Stipendiaten an der Uni Stuttgart waren 12 Chemiker, 11 Mathematiker, 8 Geowissenschaftler (dar-unter wird hier auch die Geodäsie subsummiert). Es folgen die Disziplinen Werkstoffwissenschaft sowie Mechanik/Thermodynamik mit jeweils 6, Physik (5), Maschinenbau/Verkehr (4), Bauingenieurwesen (4), Biowissenschaften (3), Verfahrens- und Energietechnik (3); der Rest ist auf einzelne Disziplinen verteilt von Philosophie über Germanistik bis zu Informatik und Elektrotechnik.
    Bei der Auswertung nach den vertretenen Fachgebieten belegt die Uni Stuttgart unter den vertretenen deutschen Hochschulen den je 2. Platz bei den Mathematikern und Geowissenschaftlern und den je 4. Platz bei Ingenieuren der Mechanik/Thermodynamik und der Werkstoffwissenschaften.
    Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 500 Forschungsstipendien. Die Forscher können ihre Themen und Gastgeber in Deutschland frei wählen, müssen jedoch das Forschungsthema und den deutschen Gastgeber benennen. Ein hochkarätig besetzter Wissenschaftlerausschuß wählt unter den Kandidaten das beste Drittel aus. Die Zahlen der Humboldt-Stiftung gelten daher als ein Indikator für das internationale Ansehen der Wissenschaftler an deutschen Forschungsstätten und die Qualität ihrer Arbeit.


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

    Hilfe

    Die Suche / Erweiterte Suche im idw-Archiv
    Verknüpfungen

    Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.

    Klammern

    Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).

    Wortgruppen

    Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.

    Auswahlkriterien

    Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).

    Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).