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23.05.2007 07:47

DFG finanziert neue Sonderforschungsbereiche

Meike Ziegenmeier Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

    30,6 Millionen Euro für Spitzenforschung an Niedersachsens Hochschulen

    HANNOVER/BRAUNSCHWEIG/GÖTTINGEN. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute in Bonn entschieden, drei neue Sonderforschungsbereiche an niedersächsischen Hochschulen einzurichten und einen Fortsetzungsantrag zu bewilligen. Die neuen Sonderforschungsbereiche (SFB) werden beginnend vom zweiten Halbjahr 2007 für vier Jahre mit insgesamt 24,9 Millionen Euro gefördert.

    "Die niedersächsischen Hochschulen haben wieder einmal ihre hohe Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Als weithin sichtbare Leuchttürme der Wissenschaft leisten die Sonderforschungsbereiche einen wesentlichen Beitrag zur Qualität und zum Ansehen der niedersächsischen Forschung im internationalen Wettbewerb. Sie prägen das Profil der niedersächsischen Hochschulen und erzeugen dauerhafte Kooperationen", erklärte der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann anlässlich der heutigen Bewilligung.

    An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) bewilligte die DFG den Sonderforschungsbereich "Mikro- und Nanosysteme in der Medizin - Rekonstruktion biologischer Funktionen". In diesem SFB arbeiten Mediziner, Materialwissenschaftler sowie Naturwissenschaftler unter anderem an der MHH, der Leibniz Universität Hannover, der Tierärztlichen Hochschule Hannover, des Laserzentrums Hannover sowie die Universitäten Aachen und Rostock zusammen. Sie entwickeln neue, innovative Mikro- und Nanosysteme in der Medizin. Die Systeme sollen künftig im klinischen Alltag eingesetzt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Rekonstruktion biologischer Körperfunktionen an Herz, Auge und Ohr.

    Den zweiten Sonderforschungsbereich mit dem Thema "Optimierung konventioneller und innovativer Transplantate" bewilligte die DFG ebenfalls an der MHH. Dieser Sonderforschungsbereich ist ein Verbundprojekt, mit dem die Wissenschaftler der MHH und des Helmholtz Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig offene Fragen auf dem Gebiet der Transplantationsmedizin erforschen sowie neue Methoden der Zelltransplantation entwickeln wollen. So sollen beispielsweise bei der Knochenmarktransplantation die Nebenwirkungen der Transplantation minimiert werden.

    "Dieser neue Sonderforschungsbereich bedeutet eine weitere Stärkung des national und international herausragenden Schwerpunktes für Transplantationsmedizin an der MHH", betonte Wissenschaftsminister Stratmann.

    An der Universität Göttingen bewilligte die DFG den Sonderforschungsbereich "Photonische Abbildung auf der Nanometerskala". In diesem SFB arbeiten Wissenschaftler der Universität Göttingen, der beteiligten Göttinger Max-Planck-Institute sowie des Laser-Laboratoriums Göttingen an der Entwicklung von bildgebenden Untersuchungsmethoden im Röntgen- und lichtoptischen Bereich für die Anwendung in der Molekular- und Zellbiologie. "Auf Grund des vorhandenen wissenschaftlichen Umfeldes eignet sich der Standort Göttingen auch im internationalen Vergleich in hervorragender Weise für das gewählte Forschungsthema", sagte Stratmann.

    Außerdem hat die DFG den Fortsetzungsantrag für den bereits an der Technischen Universität Braunschweig bestehenden Sonderforschungsbereich "Konstruktion und Fertigung aktiver Mikrosysteme" mit einem Finanzvolumen von 5,7 Millionen Euro bei einer Laufzeit von weiteren drei Jahren bewilligt. Bei dem Fortsetzungsantrag geht es vorrangig um die Erarbeitung von methoden- und bauelementbezogenen Grundlagen für die Konstruktion und Fertigung aktiver Mikrosysteme.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Wissenschaftspolitik
    Deutsch


     

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