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10.09.2007 01:00

8. Kongress für Gesundheitspsychologie an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd

Dr. Monika Becker Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Pädagogische Hochschule Schwäbisch Gmünd

    Ein gesunder Lebensstil und damit einhergehend die Prävention von Krankheiten werden zu immer erstrebenswerteren Idealen. Wie man diesen möglichst nahe kommen kann, untersucht die Gesundheitspsychologie. Das Fach befasst sich mit menschlichem Erleben und Verhalten als Faktoren für die Erreichung und Aufrechterhaltung von Gesundheit. Vom 17. bis 19.9.2007 tauschen sich ca. 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus diesem Bereich an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd beim 8. Kongress für Gesundheitspsychologie über die neuesten Forschungserkenntnisse aus.

    Gesundheitspsychologen entwickeln auf der Basis psychologischer Theorien des Gesundheitsverhaltens Maßnahmen zur Gesundheitsförderung und setzen sie in die Praxis um. Gesundheitsförderung und Prävention haben in Deutschland allerdings einen noch viel zu geringen Stellenwert, um den individuellen und gesellschaftlichen Herausforderungen, z.B. der dramatischen Entwicklung von Übergewicht, begegnen zu können. Zwar ist der vorbeugende Wert von verschiedenen gesundheitsbezogenen Verhaltensweisen wie körperlicher Aktivität, ausgewogener Ernährung, Nichtrauchen, Kondombenutzung, Sonnenschutz, Verkehrssicherheit, Drogenvermeidung und Stressbewältigung belegt, allerdings wird noch immer zu wenig in Gesundheitsförderung und Prävention investiert, obwohl gesundheitspsychologische Kenntnisse zu den individuellen und sozialen Voraussetzungen zur Initiierung, Planung, Durchführung und Aufrechterhaltung von Gesundheitsverhalten vorliegen.

    Die Fachgruppe Gesundheitspsychologie innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Psychologie veranstaltet im Abstand von zwei Jahren Kongresse, um Fortschritte in Theorie und Anwendung vorzustellen und zu diskutieren. In diesem Jahr wird der Kongress vom 17. bis 19. September 2007 an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd stattfinden. Organisiert wird der Kongress von der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Carl-Walter Kohlmann, Dr. Heike Eschenbeck und Dr. Uwe Heim-Dreger. Zur Zielgruppe des Kongresses zählen Psychologinnen und Psychologen (insbesondere solche, die im Gesundheitswesen tätig sind), Ärztinnen und Ärzte, Psychotherapeutinnen und -therapeuten sowie Personen weiterer Berufsgruppen, die am psychologischen Zugang zu Gesundheit und Krankheit interessiert sind. Darüber hinaus ist in begrenztem Umfang auch eine Teilnahme für fachfremde Besucher möglich.

    Das wissenschaftliche Programm des Kongresses besteht aus drei Positionsreferaten, einem philosophischen Gastbeitrag, mehreren Symposien und einer Serie von Einzelvorträgen und Postern. Die insgesamt ca. 130 wissenschaftlichen Beiträge werden ergänzt um eine interdisziplinär besetzte Podiumsdiskussion zur Qualitätssicherung in der Gesundheitsförderung. Im Anschluss an den Kongress besteht die Möglichkeit, von Mittwoch bis Freitag in Workshops aktuelle Fragestellungen zu vertiefen.

    Positionsreferate:

    Eröffnet wird der Kongress am Montag, den 17.09.07, mit einem Positionsreferat von Prof. Dr. Stroebe von der Universität Utrecht (Niederlande) zu der Frage: "Warum Abnehmen so schwer fällt: Ein Zielkonfliktmodell der kognitiven Regulation des Essverhaltens".

    Prof. Dr. Weidner vom Preventive Medicine Research Institute in Sausalito (Kalifornien) wird am Dienstag, den 18.09.07, mit dem Positionsreferat "Lifestyle changes and the prevention of coronary heart disease" über ihre Arbeit berichten.

    Die Tagung endet am Mittwoch, den 19.09.07, mit dem Positionsreferat von Prof. Jerusalem von der Humboldt-Universität Berlin über "Gesundheitsförderung in der Schule".


    Weitere Informationen:

    http://www.ph-gmuend.de/gesundheit/


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Medizin, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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