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Wissenschaft
Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) sieht sich in ihrer Argumentation zum Standort des geplanten Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrums in Halle gestärkt. In seiner Stellungnahme dazu habe der Landesrechnungshof zwar noch zu klärende Probleme angesprochen, aber auch herausgestellt, dass nur die Universität die mit dem Standort verbundenen Synergieeffekte einschätzen könne, so MLU-Rektor Prof. Dr. Wulf Diepenbrock. "Vor diesem Hintergrund spricht aus Sicht der Universität alles für den Standort Emil-Abderhalden-Straße."
Nicht umsonst habe sich im vergangenen Jahr bereits der Wissenschaftsrat für diesen Standort ausgesprochen. "Das Gelände der ehemaligen Landwirtschaftlichen Fakultät liegt im traditionsreichen Universitätsviertel. Dort sitzen unsere Partner wie die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina, dort steht die Universitäts- und Landesbibliothek, dort gehen Studierende und Mitarbeiter in die Harz-Mensa", führte Wulf Diepenbrock aus. Auch das Internationale Begegnungszentrum werde im Universitätsviertel entstehen.
"Dies ist der beste Standort, um unser inhaltliches Ziel zu erreichen, das im Kern vorsieht, die Fächer stärker miteinander zu vernetzen - und natürlich die Universität und ihre außeruniversitären Kooperationspartner. Zudem wird das Geistes- und Sozialwissenschaftliche Zentrum in diesem Viertel die Attraktivität der Universität für Studierende und Wissenschaftler steigern."
In seiner Stellungnahme hat der Landesrechnungshof noch einige offene Fragen und Probleme angesprochen, u.a. im Hinblick auf die von der Universität benötigten Flächen. "An der Klärung der aufgeworfenen Fragen werden wir konstruktiv mitarbeiten", erklärte Rektor Diepenbrock. Möglichst bald sollen dazu Beratungen mit dem Kultusministerium und der Stadt stattfinden.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Organisatorisches
Deutsch

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