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Wissenschaft
CLAUSTHAL. Mit einer Feierstunde an der Technischen Universität Clausthal ist am (heutigen) Montag das bundesweit einmalige Institut für Endlagerforschung gegründet worden. Forschung und Lehre sollen sich künftig mit Fragen der Endlagerung radioaktiver Abfälle befassen.
"Der radioaktive Abfall muss irgendwo abschließend gelagert werden", sagte Dr. Josef Lange, Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur. "Die sichere Abfalllagerung über sehr lange Zeiträume muss dabei höchste Priorität genießen. Darin sollten sich Befürworter und Gegner der Kernenergie einig sein."
Neben seiner Forschungstätigkeit bietet das neue Institut ab dem Wintersemester 2007/08 auch den weltweit einzigartigen Studiengang "Management radioaktiver und umweltgefährdender Abfälle" an. Das Institut erhält eine von der Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) für sieben Jahre finanzierte Stiftungsprofessur für Endlagersysteme.
Die TU Clausthal verfügt über eine seit Jahrzehnten gewachsene Expertise auf dem Gebiet der Endlagerforschung. Das neue Institut trägt entscheidend zur Entwicklung des Profils in der Energieforschung am Standort Clausthal bei.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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