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Werkzeuge aus Bremen zur Analyse von Software
Das Projekt Bauhaus am Bremer Technologie-Zentrum Informatik (TZI) ist international eine ausgezeichnete Adresse für Software-Entwicklung. Zum dritten Mal erhalten Bremer Informatiker die Auszeichnung "Best Paper Award" beim Institute of Electrical and Electronics Engineers (IEEE), einem weltweiten Verband von Elektrotechnik- und Softwareingenieuren. Bei der IEEE Konferenz 2007 in Vancouver, Kanada, erhielten die beiden Bremer Forscher Professor Rainer Koschke und Pierre Frenzel die Auszeichnung für ihren Beitrag "Extending the Reflection Method for Consolidating Software Variants into Product Lines". Darin beschreiben sie Analyse-Werkzeuge, die es erleichtern, Softwarekomponenten in komplexe Programme zu integrieren. Die Wartung von Software und die Suche etwa nach Dopplungen oder Abhängigkeiten verursacht bis zu 80 Prozent der Kosten bei der Softwareentwicklung. Mit neuen Analyseverfahren will man die Programme besser verstehen und Fehler schneller finden.
Das Projekt Bauhaus ist eine Kooperation der Universitäten Bremen und Stuttgart. Die eingereichte Arbeit entstammt einer Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch GmbH. Bereits 2001 und 2006 erhielten die Bremer Bauhaus-Forscher die Auszeichnung "Best Paper Award" der IEEE. Das 1884 gegründete IEEE zählt heute zu den bedeutendsten Verbänden im Bereich Elektrotechnik und Informatik. Über das Institut werden rund 25 Prozent aller technischen Publikationen in diesem Bereich verbreitet.
Achtung Redaktionen: In der Pressestelle kann ein digitales Foto der beiden Preisträger angefordert werden.
Weitere Informationen:
Universität Bremen
Technologie-Zentrum Informatik
Prof. Rainer Koschke
Tel. 0421 218 3579
E-Mail koschke@tzi.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik
überregional
Personalia
Deutsch

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