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Tübinger Initiative veranstaltet Symposium für Alterswissenschaften
Die HELP-Initiative (Helping the Elderly to enjoy Long comPlete lives) an der Universität Tübingen wurde 2006 gegründet und erforscht Bedingungen und Barrieren im Alter, um sich der Problematik der alternden Gesellschaft zu stellen. Die alternde Gesellschaft ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe sind Menschen über 90 Jahre. Vor dem Hintergrund des drohenden Anstiegs von Abhängigkeit und Pflegebedürftigkeit stellt sich die Frage, wie ein selbständiges und zufriedenes Altern gelingen kann. Hierzu sind fakultätsübergreifende interdisziplinäre Forschungen an Universitäten gefordert. Die HELP-Initiative besteht derzeit aus 35 Forscherinnen und Forschern, die in sieben Fakultäten sowie in weiteren interfakultären Instituten der Universität beheimatet sind.
Es geht dabei sowohl um Fragen zur Sinnstiftung im Alter, zu Aktivitäten nach der Verrentung sowie zu Hilfsmitteln und intelligenten Kommunikationsmitteln für die Erhaltung von Selbständigkeit und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit.
Mit einem Symposium am 16. und 17. November im Alois-Alzheimer-Auditorium in der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie tritt die Initiative zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Das Symposium gliedert sich in die medizinische Dimension, die soziale Dimension, die kommunikative und die technologische Dimension des Alterns. Es geht dabei beispielsweise um den Umgang mit schrumpfenden sozialen Netzen, Multimorbidität und Behinderungen und wie alternde Menschen damit umgehen können, um altengerechte Wohnformen, die Selbständigkeit, soziale Geborgenheit und Kommunikation ermöglichen, und schließlich um Technologien, die sensorische Eindrücke vermitteln oder die Mobilität erhöhen können.
Am Abend des 16. November findet im Rahmen des Symposiums ein Gesellschaftsabend im Landestheater Tübingen mit einer Seniorencombo und dem Festvortrag des Empirischen Kulturwissenschaftlers Professor Reinhard Johler unter dem Titel "Kultur des Alter(n)s" statt.
Die Veranstaltung wird am Samstag, dem 17. November beschlossen von einer Podiumsdiskussion zum Thema "Transdisziplinäre Alterswissenschaft an einer Volluniversität".
Das Programm im Internet: http://www.help-platform.org/HELP_Symposium_2007.pdf
Kontakt:
PD Dr. Gerhard W. Eschweiler
Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie Tübingen
Kommiss. Leiter der Geschäftsstelle des Geriatrischen Zentrums
Osianderstraße 24
72076 Tübingen
Tel.: (07071) 29-85222
Fax: (07071) 29-4141
gerhard.eschweiler@med.uni-tuebingen.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Gesellschaft, Informationstechnik, Medizin, Sportwissenschaft
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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