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Das Deutsche Studentenwerk als Dachverband der 58 Studentenwerke in Deutschland begrüßt, dass der Bundestag heute eine Erhöhung der BAföG-Bedarfssätze um 10% sowie der Freibeträge um 8% beschlossen hat, fordert aber eine jährliche automatische Anpassung an die Preis- und Einkommensentwicklung.
Zum heutigen Beschluss des Bundestags, im Rahmen der 22. BAföG-Novelle zum Wintersemester 2008/2009 die BAföG-Bedarfssätze um 10% und die Elternfreibeträge um 8% zu erhöhen, erklärt Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks:
"Diese BAföG-Erhöhung war längst überfällig, und sie kommt sehr spät. Aber nach sechs Jahren Stagnation und zuletzt einem politischen Tauziehen ums BAföG muss man sagen: besser spät als nie. Der Beirat für Ausbildungsförderung hatte der Bundesregierung eine Anpassung in dieser Höhe bereits für das Jahr 2007 empfohlen. Wenn sie nun erst zum Wintersemester 2008/2009 in Kraft tritt, ist die Preis- und Einkommensentwicklung von 2007 und 2008 wieder nicht berücksichtigt. Um das BAföG als zentrales Instrument für mehr Chancengleichheit leistungsfähig zu gestalten, müsste der Erhöhung gleich wieder eine Erhöhung folgen. Erforderlich wäre ein automatische jährliche Anpassung an die Preis- und Einkommensentwicklung."
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Studium und Lehre, Wissenschaftspolitik
Deutsch

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