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Wissenschaft
Qualifizierung für Aufgaben der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in den neuen Bachelorstudiengängen und der beruflichen Praxis
Donnerstag, 29. November 2007
Mit den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen hat sich das Studium der Sozialen Arbeit wesentlich verändert. Gleichzeitig weichen die Curricula der Bachelor- und Masterstudiengänge immer weiter voneinander ab. Das Studium wird so immer unheinheitlicher. Zudem verändern sich fortlaufend die Anforderungsprofile der Fachkräfte in der Sozialen Arbeit. Die unterschiedlichen Positionen zu den Anforderungen an eine moderne Ausbildung für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit und die Suche nach einem neuen bundesweiten Konsens aller Akteurinnen und Akteure (Hochschulen, Berufsverbände, Gewerkschaften, Arbeitgeber der Sozialen Arbeit) stehen im Mittelpunkt der Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Praxisreferate an Hochschulen anlässlich ihres 15jährigen Bestehens. Die Tagung, zu der rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet erwartet werden, findet am Donnerstag, 29. November 2007, von 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr in der Fachhochschule Köln statt (Mainzer Str. 5, 50678 Köln). Das Thema der Tagung lautet "Qualifizierung für Aufgaben in der Sozialarbeit/Sozialpädagogik in den neuen Bachelorstudiengängen und in der beruflichen Praxis - Herausbildung der Profession im Aufschwung durch Bologna?"
Den bundesweiten Konsens zwischen Hochschule und Praxis zur qualitativen und quantitativen Ausrichtung des Studiums, der berufspraktischen Ausbildungsphasen und der staatlichen Anerkennung gibt es nicht mehr. Nach der Abschaffung des Anerkennungsjahres sprechen die Hochschulen mit der Verleihung der akademischen Abschlüsse gleichzeitig auch die staatliche Anerkennung aus. Da die Studiengänge akkreditiert sind, bleibt dies nach Ansicht der Hochschulen ein Gütesiegel. Das sehen die Berufsverbände anders und fordern in der Regel, dass das Gütesiegel der staatlichen Anerkennung erhalten bleibt. Gleichzeitig sind sie nicht damit zufrieden, was die Hochschulen als Praxis im Rahmen von Berufspraktika anbieten. Die Praxis wiederum fordert die Einführung von Traineephasen an Stelle des früheren Berufsanerkennungsjahres. Ziel der Bundesarbeitsgemeinschaft der Praxisreferate an Hochschulen ist eine Vereinheitlichung und damit Vergleichbarkeit der Ausbildungsstandars, die sehr regional entwickelt und geplant werden.
Weitere Informationen
Vorstand der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Praxisreferate
c/o Fachhochschule Köln, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften
Dipl.-Sozialarbeiter, Dipl.-Supervisor Heinz Gabler
Mainzer Str. 5, 50678 Köln
Tel: 0221/8275-3335; E-Mail: heinz.gabler@fh-koeln.de
Kontakt für Medien
Fachhochschule Köln, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Petra Schmidt-Bentum, Tel.: 0221/8275 -3119, Fax: 0221/ 8275 -3394
E-Mail: petra.schmidt-bentum@fh-koeln.de
PROGRAMM der Arbeitstagung der Bundes-Arebitsgemeinschaft Praxisreferate an Hochschulen am 29. November 2007 unter www.fh-koeln.de/presse
http://www.bagprax.de
http://www.fh-koeln.de/presse
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft
regional
Buntes aus der Wissenschaft, Studium und Lehre, Wissenschaftliche Tagungen
Deutsch

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