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Wissenschaft
Misslungene Anlegemanöver haben schon so mancher Crew den Segeltörn gründlich verdorben. Gerade Segelyachten sind im engen Hafen bei etwas Seitenwind aufgrund der großen Windangriffsfläche von Aufbauten und Rigg nur schwer zu kontrollieren. Ältere Segler geben deshalb häufig Ihren Sport ganz auf. Damit soll in Zukunft Schluss sein: Mechatronik-Studenten am iNano-Institut der Hochschule Niederrhein entwickelten ein intelligentes Assistenzsystem, das den Rudergänger beim Anlegen mit einem "Smart-Joystick" unterstützt. Dazu wurde das brandneue Antriebs- und Steuerkonzept ComfoDrive des Projektpartners IBoaT mit intelligenten Funktionen - einem sogenannten Assistenzsystem - zur smarten Joystick Steuerung erweitert.
Im Rahmen einer Sonderpräsentation demonstrieren die Studenten das Assistenzsystem auf dem Stand "Alter ist kein Grund mit dem Segeln aufzuhören" in Halle 17 C56 am 21. und 22. Januar 2008. Terminabsprachen sind auch an den anderen Tagen der boot möglich: info@inano.de oder +49 1577 4722479.
Gezeigt wird ein über WLAN-Funk vernetztes Funktionsmodell, der Motorsegler iHelm: Sein Bordcomputer und der Joystick-Fahrstand befinden sich in der Besucherzone auf dem "Trockenen". Das Boot mit Sensorik und Antrieben im Testbecken wird drahtlos per WLAN vom Fahrstand aus gesteuert. Besucher können das Assistenzsystem durch Fahren von realitätsnahen Manövern mit dem Smart-Joystick erproben.
Dass andererseits auch innerhalb des Bootes alles im "Trockenen" bleibt, ermöglicht ein innovativer und sehr robuster optoelektronischer Kondensat-Melder gegen Schimmelbildung und Stockfecken. Er überwacht und lüftet das Boot eigenständig und alarmiert gegebenenfalls den Skipper über Handy.
Manövrieren per Joytick: Die Studenten und ihr Mini-Segler
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik, Sportwissenschaft, Verkehr / Transport
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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