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Wissenschaft
Professor Dr. Michael Gekle, Lehrstuhlinhaber für Physiologie an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, hält am Donnerstag, 31. Januar 2008, seine Antrittsvorlesung.
Es ist akademischer Brauch in Deutschland, dass sich neue Professoren mit einer Vorlesung der interessierten Öffentlichkeit vorstellen. Am Donnerstag, 31. Januar 2008, ist es wieder so weit. Mit Professor Dr. Michael Gekle präsentiert sich der Lehrstuhlinhaber für Physiologie den Zuhörern - externe Gäste sind herzlich willkommen. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 16 Uhr, Magdeburger Str. 24 (Hörsaal ehemalige Frauenklinik). Der Titel der Vorlesung lautet "Aldosteron: The Good, the Bad and the Ugly" und befasst sich mit der Frage, wie ein Hormon (Aldosteron), das die Menschen zum Leben benötigen, auch krank-machende Wirkungen entfalten kann - und sein hässliches Gesicht zeigt.
Professor Dr. Michael Gekle trat im vergangenen Jahr die Nachfolge von Professor Dr. Gerrit Isenberg als Direktor des Julius-Bernstein-Instituts für Physiologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg an. Der 44-Jährige war zuvor Professor für Physiologie an der Universität Würzburg.
Michael Gekle stammt aus Rexingen am Necker. In Würzburg lebte er seit den 80er Jahren. Er erforscht unter anderem Vorgänge in der Niere, etwa die Auswirkungen von Giften und Medikamenten oder die Aufnahme von Proteinen, sowie die Wirkweisen des Hormons Aldosteron in verschiedenen Geweben. Der Professor studierte in Homburg und Würzburg Medizin und promovierte 1991 in Würzburg am Physiologischen Institut. Dort wurde er 1995 auch Wissenschaftlicher Assistent, war Mitarbeiter eines Sonderforschungsbereiches und habilitierte 1996. Der Physiologe absolvierte Forschungsaufenthalte in Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika. Er engagierte sich zudem für die Medizinische Fakultät in Würzburg - beispielsweise als Studienberater und Kapazitätsbeauftragter. 2004 erhielt er den "Preis für gute Lehre" durch den Bayrischen Wissenschaftsminister.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
Deutsch

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