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28.01.2008 23:00

Kontaktscheue Mäuse

Barbara Abrell Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Göttinger Max-Planck-Forscher entwickeln ein neues Mausmodell für die Autismusforschung

    Erkrankungen aus dem Autismus-Spektrum gehören zu den häufigsten Entwicklungsstörungen des menschlichen Gehirns. Sie sind durch ein gestörtes Sozialverhalten, eine verzögerte oder völlig ausbleibende Sprachentwicklung und sich wiederholende Verhaltensmuster charakterisiert und werden hauptsächlich durch genetische Faktoren verursacht. Göttinger Hirnforscher haben nun in Mäusen die Folgen einer genetischen Veränderung untersucht, die beim Menschen zu einer familiär erblichen Form des Autismus führt. Entsprechend genetisch veränderte Mäuse zeigen selektive Störungen im Kommunikations- und Sozialverhalten, die den Symptomen von Autismus ähneln. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihr neues Tiermodell die Entwicklung von Autismus-Therapien erheblich beschleunigen wird. (PNAS, Online-Veröffentlichung, 28. Januar 2008)


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080124/presselogin/


    Bilder

    Abb.1: Eine normale Maus interessiert sich für ihren Artgenossen im Käfig (links); eine Maus mit einer Mutation, die bei Menschen Autismus verursacht, tut dies nicht (rechts). Die hinzukommende Maus wird durch einen kleinen Drahtkäfig geschützt, um Revier-Rangeleien zu vermeiden, die schon kurz nach der Interaktion einsetzen würden.
    Abb.1: Eine normale Maus interessiert sich für ihren Artgenossen im Käfig (links); eine Maus mit ein ...
    Quelle: Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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