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Wissenschaft
Göttinger Max-Planck-Forscher entwickeln ein neues Mausmodell für die Autismusforschung
Erkrankungen aus dem Autismus-Spektrum gehören zu den häufigsten Entwicklungsstörungen des menschlichen Gehirns. Sie sind durch ein gestörtes Sozialverhalten, eine verzögerte oder völlig ausbleibende Sprachentwicklung und sich wiederholende Verhaltensmuster charakterisiert und werden hauptsächlich durch genetische Faktoren verursacht. Göttinger Hirnforscher haben nun in Mäusen die Folgen einer genetischen Veränderung untersucht, die beim Menschen zu einer familiär erblichen Form des Autismus führt. Entsprechend genetisch veränderte Mäuse zeigen selektive Störungen im Kommunikations- und Sozialverhalten, die den Symptomen von Autismus ähneln. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass ihr neues Tiermodell die Entwicklung von Autismus-Therapien erheblich beschleunigen wird. (PNAS, Online-Veröffentlichung, 28. Januar 2008)
http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080124/presselogin/
Abb.1: Eine normale Maus interessiert sich für ihren Artgenossen im Käfig (links); eine Maus mit ein ...
Quelle: Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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