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28.01.2008 10:54

Humboldt-Forschungspreis an Basler Geologen Stefan Schmid

MA Reto Caluori Öffentlichkeitsarbeit
Universität Basel

    Prof. Dr. Stefan M. Schmid, Vorsteher des Geologisch-Paläontologischen Instituts der Universität Basel, ist mit dem Humboldt-Forschungspreis ausgezeichnet worden. Mit dem mit 60'000 Euro dotierten Preis würdigt die deutsche Alexander von Humboldt-Stiftung sein wissenschaftliches Lebenswerk.

    Mit ihren jährlich mehrfach vergebenen Forschungspreisen zeichnet die Humboldt-Stiftung jährlich mehrere international anerkannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausserhalb Deutschlands aus, die mit ihren Entdeckungen, Theorien oder Erkenntnissen ihr Fachgebiet nachhaltig geprägt haben. Das Preisgeld ist für ein gemeinsames Forschungsprojekt mit deutschen Fachkolleginnen und -kollegen vorgesehen. Die Humboldt-Stiftung möchte damit zur Förderung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit beitragen.

    Gemeinsam mit Prof. Mark Handy von der Freien Universität Berlin wird Prof. Stefan Schmid die Tiefenstruktur der Erde bis in Tiefen von rund 100 Kilometer in Zusammenhang mit der Entwicklung der an der Erdoberfläche sichtbaren Gebirge bringen. Studienobjekt sind die Gebirge Zentral- und Südeuropas, die bei der Kollision der afrikanischen mit der europäischen Platte entstanden sind. Die beiden Forscher werden sich dabei auf die die Alpen, den Apennin, die Dinariden und die Karpaten konzentrieren.

    Stefan M. Schmid, geboren 1943, studierte Geologie an der Universität Zürich, wo er 1971 promovierte. Nach Forschungsaufenthalten am Imperial College London, an der University of Canberra und am Institut für Geophysik und Meteorologie in Frankfurt am Main arbeitete er von 1977 bis 1989 am Geologischen Institut der ETH Zürich. Seit 1989 lehrt und forscht er als Ordinarius für Geologie und Paläontologie an der Universität Basel. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören unter anderem die Alpengeologie, die Tektonik von alpinotypen Kollisionsgebirgen generell, die Erdbebengefährdung und Neotektonik des Oberrheingrabens sowie die experimentelle Verformung von Gesteinen.

    Weitere Auskünfte
    Prof. Dr. Stefan M. Schmid, Geologisch-Paläontologisches Institut der Universität Basel, Bernoullistrasse 32, CH-4056 Basel, Tel. +41 (0)61 267 35 84, E-Mail: stefan.schmid@unibas.ch


    Bilder

    Prof. Stefan Schmid
    Prof. Stefan Schmid


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geowissenschaften
    überregional
    Personalia
    Deutsch


     

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