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04.02.2008 11:04

Fünf Tübingerinnen im Wrangell-Habilitationsprogramm

Michael Seifert Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Eberhard Karls Universität Tübingen

    In Baden-Württemberg wurden insgesamt 14 Stipendien vergeben

    Für das Margarete von Wrangell-Programm des Landes Baden-Württemberg wurden fünf Habilitationsprojekte von Wissenschaftlerinnen der Universität Tübingen ausgewählt. Die Wissenschaftlerinnen erhalten durch ein Stipendium die Möglichkeit, sich im Rahmen einer auf fünf Jahre begrenzten Anstellung für die Berufung auf eine Professur zu qualifizieren. Insgesamt werden in Baden-Württemberg 14 Habilitandinnen im Wrangell-Programm 2007 gefördert. 40 Förderanträge wurden eingereicht, davon elf von Wissenschaftlerinnen der Universität Tübingen. Ein Wrangell-Stipendium erhalten an der Universität Tübingen Dr. Heidi Buck-Albulet, Seminar für Japanologie; Dr. Katleen Deckers, Institut für Ur- und Frühgeschichte und. Archäologie des Mittelalters; Dr. Gesine Drews-Sylla, Slavisches Seminar; Dr. Tanja Engelmann, Institut für Wissensmedien sowie Dr. Monika Fleischer, Institut für Angewandte Physik.

    Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wurde im Jahr 1997 von der Landesregierung geschaffen, um den Anteil des weiblichen Hochschullehrernachwuchses zu erhöhen. Die Stipendiatinnen werden durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie den Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert. Im Jahr 2007 wurde das Programm zum fünften Mal ausgeschrieben.

    Benannt ist das Programm nach der ersten ordentlichen Professorin in Deutschland, Margarete von Wrangell. Sie war eine der ersten Studentinnen an der Universität Tübingen und hatte von 1923 an einen Lehrstuhl an der Universität Hohenheim (früher: Landwirtschaftliche Akademie) inne und leitete dort bis zu ihrem Tod im Jahr 1932 das Institut für Pflanzenernäh-rungslehre.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Mathematik, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Physik / Astronomie, Psychologie, Sprache / Literatur
    regional
    Forschungsprojekte, Personalia
    Deutsch


     

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