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15.02.2008 10:23

Start des Wettbewerbs "NanoMikro+Werkstoffe.NRW": 61 Millionen Euro für innovative Forschungsvorhaben

André Zimmermann Pressereferat
Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie NRW

    Montag und Dienstag findet in Dortmund die 1. NRW-Nanokonferenz statt

    Das Innovationsministerium startet am kommenden Montag auf der 1. NRW-Nanokonferenz in Dortmund den mit 61 Millionen Euro dotierten Wettbewerb "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" für Wissenschaftler und Unternehmer. Ziel des Wettbewerbs ist es, innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Nano- und Mikrotechnologien sowie der Werkstoffforschung zu fördern. Die Entscheidung über die Gewinner trifft eine unabhängige Fach-Jury. Der Bereich "Nano, Mikro und Werkstoffe" ist eines von vier Zukunftsfeldern, auf die das Innovationsministerium seine Technologie- und Forschungsförderung konzentriert.

    Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte: "Nordrhein-Westfalen zählt zu den führenden Standorten der Nano- und Mikrotechnologien sowie der Entwicklung Innovativer Werkstoffe. Schon heute sind diese Schlüsseltechnologien aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken: Erkenntnisse aus den Nanotechnologien stecken in Laptops und in Sonnenmilch, Mikrotechnik ermöglicht Handykameras, innovative Werkstoffe machen künstliche Hüftgelenke verträglicher oder lassen uns Sonnenenergie besser nutzen."

    Das große Leistungsspektrum des Landes in den Nanotechnologien zeigen am kommenden Montag und Dienstag Wissenschaftler und Unternehmer auf der 1. NRW-Nanokonferenz in Dortmund, zu der das Innovationsministerium und die Stadt Dortmund einladen. 800 Forscher auf dem Gebiet der Nanotechnologien und Anwender aus der Wirtschaft werden sich dort über den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in Produkte austauschen.

    Die Nanotechnologien befassen sich mit der Herstellung und Untersuchung von Strukturen, die rund zehntausendfach kleiner sind als der Durchmesser eines menschlichen Haares. Ein Nanometer entspricht dem millionsten Teil eines Millimeters. Durch die Verkleinerung bekommen Teilchen im Nanobereich ganz neue Eigenschaften, die für Anwendungen von der Pharma- über die Chemie- oder die Autoindustrie bis zur Kosmetik-Branche interessant sind.

    Der Wettbewerb "NanoMikro+Werkstoffe.NRW" ist der erste einer Reihe von Wettbewerben, die das Innovationsministerium in diesem Jahr startet. Wettbewerbe in Biotechnologie und Energietechnik werden in den kommenden Wochen ausgeschrieben - neben Nano, Mikro und Werkstoffe sowie Medizinforschung/Medizintechnik gehören sie zu den vier Zukunftsfeldern, auf die das Innovationsministerium seine Technologie- und Forschungsförderung konzentriert.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Werkstoffwissenschaften
    regional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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