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Das Fachgebiet Fabrikbetrieb der Technischen Universität Ilmenau sowie
die tranSiT GmbH haben bereits zum dritten Mal ein
Treffen der "Instandhalter" aus der Region Eisenach, Gotha, Ohrdruf
organisiert. Im Vordergrund stand auch dieses Mal wieder, dass sich
Instandhaltungsmitarbeiter der unterschiedlichsten Unternehmen aus
derselben Region kennen lernen und dabei in den fachlichen Dialog treten
können.
"Eigeninitiative und Offenheit" ist dabei ein wichtiger Punkt der
Initiative, denn nur durch das Engagement der einzelnen Teilnehmer lebt
das Instandhaltertreffen. So werden wichtige Themen aus der Gruppe
heraus vorgeschlagen, mit der Unterstützung des Fachgebiets
Fabrikbetrieb aufbereitet und durch die Teilnehmer selbst vorgetragen.
Die anschließende Diskussion ermöglicht meist fassettenreiche
Lösungsansätze und bietet vielfach Hilfe für die beteiligten
Unternehmen. So wurde beispielsweise beim vergangenen Treffen über den
Einsatz von Softwaresystemen zur Planung und Steuerung der
Instandhaltung gesprochen. Ein Teilnehmer sah darin gleich neue
Möglichkeiten und Chancen für sich und sein Unternehmen.
Die bisherige Vorgehensweise zur Durchführung der Instandhaltertreffen
hat sich außerordentlich gut bewährt. Die Gründe sind insbesondere der
jederzeit vorhandene direkte Praxisbezug, die Möglichkeit der aktiven
Teilnahme mit "Gleichgesinnten" an einsatzfähigen Lösungen zu arbeiten
und die Generierung nutzbringender Ideen aus den vielen Gesprächen. Des
Weiteren finden die Treffen immer in einem der teilnehmenden Unternehmen
satt, die am Ende jeder Veranstaltung noch gemeinsam besichtigt werden.
Hintergrund der Idee zu den Instandhaltertreffen ist, die auch aus
anderen Branchen bekannte Netzwerkarbeit zum gegenseitigen Vorteil der
beteiligten Partner zu bringen. Für den hier angestoßenen Schwerpunkt
Instandhaltung kann Netzwerkarbeit konkret bedeuten, dass beispielsweise
ein Kollege aus dem benachbarten Unternehmen als Betreiber ähnlicher
Produktions- oder Logistikanlage oft ein technisches Problem kennt und
dazu eine schnelle Lösung hat. Diese Lösung steht aber im Normalfall
anderen Unternehmen nicht zur Verfügung. Weiterhin sind aus
Kostengründen nicht in allen Unternehmen notwendige Betriebsmittel
vorhanden. Muss beispielsweise nur wenige Male im Jahr die
Programmierung einer SPS-Steuerungen durchgeführt werden, so ist der
Kauf eines eigenen Programmiergeräts meist nicht rentabel. Das Ausleihen
beim Nachbarn eventuell gegen eine geringe Gebühr schon eher. Genau hier
soll die Initiative ansetzen, um Störungen und Ausfälle frühzeitig zu
erkennen oder gänzlich zu verhindern. Im Ergebnis gewinnen dabei alle
Partner. Instandhaltungskosten (direkte Kosten) können reduziert werden
und hohe Ausfall- und Ausfallfolgekosten (indirekte Kosten) für das
betroffene Unternehmen erspart bleiben.
"Unternehmen helfen Unternehmen", lernen voneinander, konzentrieren
wichtiges Know-how, tauschen sich unternehmens- und branchenübergreifend
aus und sichern dadurch die Wettbewerbsfähigkeit aller teilnehmenden
Partner, ohne die eigene Flexibilität aufgeben zu müssen und sich einer
Konkurrenzsituation auszusetzen - ein zwar nicht neuer, aber sicherlich
innovativer Gedanke.
Das Fachgebiet Fabrikbetrieb der Technischen Universität Ilmenau wird
nun abschätzen, welche Vorteile sich dabei in der Praxis für die
einzelnen Unternehmen ergeben (qualitativ und vor allem auch
quantitativ). Wer hier also mitarbeiten und insbesondere mit profitieren
will, wende sich bitte an das Fachgebiet Fabrikbetrieb der Technischen
Universität Ilmenau. Das nächste Instandhaltertreffen wird
voraussichtlich am 3. April 2008 stattfinden. Ort, Zeit und Programm
werden noch bekannt gegeben und sind dann auf der Homepage des
Fachgebiets Fabrikbetrieb (http://www.tu-ilmenau.de/fabrikbetrieb) zu
entnehmen.
Ihr Ansprechpartner:
Dipl.-Ing. Andreas Weißenbach
Tel.: 03677/69-3853
Email: andreas.weissenbach@tu-ilmenau.de
Fachgebiet Fabrikbetrieb, Fakultät für Maschinenbau
Technische Universität Ilmenau
Gustav-Kirchhoff-Platz 2
98693 Ilmenau
http://www.tu-ilmenau.de/fabrikbetrieb
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Maschinenbau
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer
Deutsch

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