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Wissenschaft
Softwareentwicklung - schnell und erfolgreich
Die Westsächsische Hochschule Zwickau beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Cebit 2008
vom 4. bis zum 9. März in Hannover. Die Cebit ist die weltweit größte Fachmesse für Informations- und Kommunikationstechnik.
"Kann Software aufregend, schnell und erfolgreich durchgeführt werden?" heißt das Motto der Zwickauer Informatik-Professoren Georg Beier und Wolfgang Golubski und ihrer Forschungsgruppe, die ihren Ansatz zur generativen Entwicklung von Software auf dem gemeinsamen Stand "Forschung für die Zukunft" (Halle 9, Stand D04) der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ausstellen.
Viele Unternehmen, auch kleine und mittelständische Unternehmen, erkennen immer mehr, dass eine möglichst gute Planung der Realisierung der Problemstellung (Modellierung des fachlichen Problems) für ein qualitativ hochwertiges Softwareprodukt notwendig ist. Durch die Verwendung eines Automatismus zur Erzeugung des Programmcodes können viele Fehler, wie z.B. eigenmächtiges Ändern oder Nichtbeachten der Planung durch den Programmierer, verhindert werden. Somit werden die Planung (Modellieren) und die Realisierung (Implementierung) zu einer Einheit. Dadurch können vor allem auch Folgekosten, bedingt durch nachträgliche Ergänzungen oder Umarbeitungen, deutlich reduziert werden.
Auf der Grundlage der "Modellgetriebenen Software-Entwicklung (MDSD)" kann eine Vereinfachung der Entwicklung von komplexer Software erzielt werden. MDSD steht für Model-Driven Software Development, eine Vorgehensweise zur rationellen, teilautomatisierten Softwareentwicklung auf der Basis formaler UML-Spezifikationsmodelle, die von der Object Management Group (OMG) propagiert wird. Dabei werden formale, plattformunabhängige UML-Spezifikationen der Software in plattformspezifischen Code umgewandelt. Durch die systematische Trennung der Spezifikationen von einer plattformabhängigen Architekturbeschreibung können deutliche Rationalisierungs- und Wiederverwendungserfolge erzielt werden.
Dieser Ansatz wird in verschiedenen Teilprojekten mit verschiedenen Partnerfirmen eingesetzt. Die Problemstellungen kommen dabei aus sehr unterschiedlichen Bereichen, wie
- eingebettete Systeme
- mobile Anwendungen und
- E-Learning / Distance Learning.
Im Rahmen des Forums auf dem Messestand "Forschung für die Zukunft" finde auch Vorträge und Gespräche zu den Aktivitäten der Informatik-Forschungsgruppe an der Westsächsischen Hochschule Zwickau statt.
Quelle/Kontakt:
Westsächsische Hochschule Zwickau
Fachgruppe Informatik
Prof. Dr. Wolfgang Golubski
Tel.: 0375 536-1531
E-Mail: Wolfgang.Golubski@fh-zwickau.de
Prof. Dr. Georg Beier
Tel.: 0375 536-1370
E-Mail: Georg.Beier@fh-zwickau.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Informationstechnik
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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