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Wissenschaft
Das Kabinett der Landesregierung in Magdeburg hat heute die Standortentscheidung zum Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Zentrum (GSZ) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bestätigt. Das GSZ wird demnach im traditionellen Universitätsviertel der Stadt Halle in der Emil-Abderhalden-Straße errichtet.
Der Leopoldina-Präsident Prof. Dr. Volker ter Meulen begrüßte diese Entscheidung: "Das geisteswissenschaftliche Zentrum in unmittelbarer Nähe zum Standort der Leopoldina wird die Aktivitäten der Leopoldina als Nationale Akademie der Wissenschaften beflügeln. Die Leopoldina mit ihren naturwissenschaftlichen und medizinischen Schwerpunkten wird für die vor ihr liegenden Aufgaben der wissenschaftsbasierten Politikberatung auf eine enge Interaktion mit den geisteswissenschaftlichen Disziplinen angewiesen sein."
Die Leopoldina hat sich als traditionell naturwissenschaftlich und medizinisch ausgerichtete Akademie vor einigen Jahren geöffnet und nimmt seither auch Mitglieder aus den Kultur-, den Technik-, den empirischen Geistes-, Sozial- und Verhaltenswissenschaften in ihre Reihen auf. Derzeit sind 131 ihrer 1300 Mitglieder diesen Disziplinen, einschließlich der Wissenschafts- und Medizingeschichte, zuzuordnen. Da die Leopoldina nicht die gesamte Breite der Geistes- und vor allem der Technikwissenschaften abdeckt, wird sie als Nationale Akademie der Wissenschaften auf dem Gebiet der wissenschaftsbasierten Politikberatung daher auch mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech und den Länderakademien zusammenarbeiten.
Die Leopoldina hofft, dass die Baumaßnahmen für das GSZ unverzüglich beginnen werden und auch das seit langem geplante Internationale Begegnungszentrum, das gemeinsam von Leopoldina und Martin-Universität errichtet werden soll, rasch verwirklicht wird.
Zur Akademie Leopoldina
Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina (gegründet 1652 in Schweinfurt) mit Sitz in Halle an der Saale (seit 1878) ist eine überregionale Gelehrtengesellschaft mit gemeinnützigen Aufgaben und Zielen. Sie fördert inter- und transdisziplinäre Diskussionen durch öffentliche Symposien, Meetings, Vorträge, die Arbeit von Arbeitsgruppen, verbreitet wissenschaftliche Erkenntnisse, berät die Öffentlichkeit und politisch Verantwortliche durch Stellungnahmen zu gesellschaftlich relevanten Themen, fördert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, und sie betreibt wissenschaftshistorische Forschung.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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