idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Gemeinsame Presseinformation der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund
Nr. 70
Ein Angebot des ZudA-Verbundes für Experten und Laien
Das Ruhrgebiet wird schneller alt: Was den demographischen Wandel betrifft, ist die Region den übrigen in Deutschland voraus. Angesichts dieser Herausforderung ist mittlerweile die Anzahl regionaler Aktivitäten und Initiativen zum Thema entsprechend groß. Unübersichtlich ist die Lage aber nicht (mehr): Wer sich über den demographischen Wandel im Ruhrgebiet und darüber hinaus informieren will, ist beim neuen Infopool des Wissenschaftsverbundes "Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns" - kurz ZudA - an der richtigen Adresse. Der Verbund stellt online eine umfassende Sammlung an Informationen zum Thema Demographie bereit, die sich nicht nur an Experten, sondern auch an interessierte Laien richtet: http://www.ruhr-uni-bochum.de/zuda/projektbausteine/infopool.html
Demographischer Steckbrief des Ruhrgebiets
Der Infopool gliedert sich in zwei Rubriken: Der "Demographische Steckbrief des Ruhrgebiets" beinhaltet einen Überblick über die wichtigsten demographischen Entwicklungen im Ruhrgebiet, illustriert mit aktuellen Daten, Hintergrundinformationen und interessanten Projekt- und Praxisbeispielen. Hier finden sich etwa aktuelle Geburtenraten, Statistiken zum Arbeitsmarkt und zu Wanderungsbewegungen und Schätzungen zur Bevölkerungsentwicklung. Nachzulesen ist auch, was sich tut in Sachen Wohnen und Stadtentwicklung, Arbeit, Bildung und Gesundheitsförderung für Ältere. In der "Linksammlung Demographie" finden sich Hinweise zu demographiebezogenen Forschungsinstitutionen und Fachgesellschaften, Bildungsangeboten, Datenbanken, Literatur und Veranstaltungen, untergliedert in regionale, nationale und internationale Rubriken.
"Wir wollen neugierig machen"
Der Infopool soll ein unterstützendes Angebot für alle Personen sein, die sich mit dem Thema Demographie beschäftigen. "Wir wollen nicht nur Daten und Fakten für Ausbildung und Beruf bereitstellen, sondern neugierig machen auf das, was im Ruhrgebiet zu diesem Thema passiert. Wir freuen uns, wenn unser Infopool als Ausgangspunkt für 'Ausflüge in die demographische Landschaft' innerhalb und außerhalb unserer Region genutzt wird", so Dr. Anja Hartmann vom Wissenschaftsverbund ZudA.
Der Wissenschaftsverbund ZudA
Der Infopool ist ein Angebot des Wissenschaftsverbundes "Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns", dem Lehrstühle der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Rolf G. Heinze, Prof. Dr. Ludger Pientka, PD Dr. Josef Hilbert) und ein Lehrstuhl der Technischen Universität Dortmund (Prof. Dr. Gerhard Naegele) angehören. Gefördert wird der Verbund von der Stiftung Mercator in Essen. Der Verbund stellt ein regionales Kompetentzentrum dar, das verschiedene Ideen und Konzepte bündelt, um konstruktive Lösungen für die alternde Gesellschaft im Ruhrgebiet zu entwickeln. Zu den Aufgaben zählen der Aufbau einer Transfer- und Clearingstelle zur Verbesserung des wissenschaftlichen Austausches, die Durchführung von Summer Schools für Studierende, die Konzipierung von Weiterbildungsangeboten, die Entwicklung eines Masterstudienganges "Alternde Gesellschaften" und einer "Ruhr-Graduate School on Ageing", die sich an Promovierende richtet.
Weitere Informationen
Dr. Anja Hartmann, Lehrstuhl für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, Verbundprojekt Gesellschaftlicher Wandel und Zukunft des Alterns, Ruhr-Universität Bochum, 44780 Bochum, Tel. 0234/32-25421, E-Mail: anja.hartmann@rub.de
Angeklickt
Homepage des Wissenschaftsverbundes: http://www.rub.de/zuda
http://www.ruhr-uni-bochum.de/zuda/projektbausteine/infopool.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft
überregional
Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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