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Der Antrag für das Münchener Spitzencluster "TIGerM - Therapeutic Innovation in Germany - The German Cluster for Drug Development" unter der Federführung von Professor Stefan Endres, Leiter der Abteilung für Klinische Pharmakologie an der Medizinischen Klinik Innenstadt der Universität München ist in der ersten Antragsrunde des Spitzencluster-Wettbewerbs einen Schritt weiter.
Neben der LMU sind an TIGerM die Technische Universität München, Institute der Max-Planck-Gesellschaft, das HelmholtzZentrum sowie renommierte Pharma-unternehmen aus dem Münchener Raum beteiligt. Die Antragsteller werden jetzt bis zum 5. Juni 2008 einen detaillierten Projektantrag einreichen. TIGerM ist damit der einzige bayerische Projektantrag, der in der ersten Bewerbungsrunde des Wettbewerbs weitergekommen ist, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im August vergangenen Jahres ausgeschrieben hat. Ziel des Wettbewerbs ist eine stärkere Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.
TIGerM bündelt die in der Region München vorhandenen starken Partner aus Wissenschaft, Biotechnologie und dem Pharmabereich zu einem international sichtbaren Zentrum für Biomedizin, Biotechnologie und Pharmakologie. Es kann bei der Entwicklung neuer Medikamente die erforderliche enge Verzahnung von Grundlagenforschung, pharmakologischer Umsetzung, präklinischer Testung, klinischer Entwicklung und großtechnischer Herstellung in räumlicher Nähe anbieten.
"Wir freuen uns sehr darüber, dass der Spitzencluster-Antrag von TIGerM in der ersten Runde erfolgreich war", so der LMU-Präsident Professor Bernd Huber. "Das zeigt, dass das Netzwerk aus starken Partnern am Wissenschaftsstandort München hervorragend funktioniert."
Deutschlandweit haben insgesamt zwölf Anträge die nächste Runde erreicht.
Im September 2008 sollen die Gewinner der ersten Wettbewerbsrunde feststehen. Das BMBF wird bis zu fünf Cluster über einen Zeitraum von maximal fünf Jahren bei der Umsetzung ihrer Strategien fördern und stellt dafür insgesamt bis zu 200 Millionen Euro bereit.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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