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Wissenschaft
Mehr als "N8chtschicht" oder "Affentheater"
Eine satirische Reise durch das Revier
RUB-Studierende erstellen "Kabarett im Ruhrgebiet"
Einen wahren Boom erlebt derzeit das Kabarett im Ruhrgebiet. Herbert Knebel mit seinem "Affentheater" oder Fritz Eckenga mit seinem "Rocktheater N8chtschicht" zum Beispiel erreichen ein breites Publikum - auf der Bühne und auch im Fernsehen. Neben den Etablierten gibt es heute zahlreiche Nachwuchskabarettisten im Ruhrgebiet. Eine Übersicht mit dem Titel "Kabarett im Ruhrgebiet. Ein Führer für Leser" haben Studierende der Ruhr-Universität Bochum unter Anleitung von Dr. Joachim Wittkowski (Germanistisches Institut) erstellt. Das Heft informiert in bio-bibliographischen Essays über die wichtigsten Autoren und Ensembles. Es liegt in zahlreichen Bibliotheken im Revier aus.
Kabarett-Boom
Beginnend mit Jürgen von Manger und mehr noch seit den achtziger Jahren bietet das Ruhrgebiet eine bunte Szene an kabarettistischer Unterhaltung. Zuletzt hat sich das Ruhrgebiet als Literaturregion etabliert und erlebt derzeit einen wahren Kabarettboom. Mal artistisch, mal literarisch, hier politisch und dort komödiantisch - so unterhalten Künstler wie "Else Stratmann", "Herbert Knebel", "Rocktheater N8chtschicht", "Dr. Stratmann" und bis vor kurzem "Die Missfits" und treffen damit auf großes Publikumsinteresse. Ein Indiz dafür ist nicht zuletzt der seit 1997 verliehene Kabarettpreis "Tegtmeiers Erben". Der jetzt erschienene Kabarettführer stellt diese bunte Szene vor; unter anderem mit Werksverzeichnissen zu jedem Autor.
Bibliotheken als Absatzmarkt
Zahlreiche Stadtbibliotheken des Ruhrgebiets (Essen, Duisburg, Oberhausen, Witten, Herne, Gelsenkirchen, Hattingen, Bochum u. a. m.) sowie haben das Heft bestellt und unterstützten somit ebenso den Druck wie der Verlag Henselowsky Boschmann.
Berufsorientierte Übung
Für Wittkowskis Studierende war die Arbeit am Kabarettführer eine willkommene Übung in fachlicher Recherche einerseits und adressatenorientiertem Schreiben andererseits. Sie lernten bibliothekarisch und journalistisch zu recherchieren sowie in hohem Maße flexibel und verlässlich zu arbeiten - Fähigkeiten, die im Berufsalltag eines Germanisten unverzichtbar sind.
Weitere Informationen
Dr. Joachim Wittkowski, Germanistisches Institut der RUB, Tel.: 0234/32-25094, E-Mail: Joachim.Wittkowski@rub.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Kunst / Design, Musik / Theater, Sprache / Literatur
überregional
Wissenschaftliche Publikationen
Deutsch

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