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Der Physiker Professor Dietrich Stauffer präsentiert in der Reihe "Schlossgespräche" auf Schloss Birlinghoven Lösungsvorschläge für die Probleme der alternden Gesellschaft.
SANKT AUGUSTIN. Um das Jahr 2030 werden die 70-jährigen den stärksten Altersjahrgang in Deutschland stellen, sagen Demoskopen voraus. Doch die Mehrheit der Deutschen möchte mit 60 in Rente sein. Wie können Politik und Gesellschaft auf diese Situation reagieren? Der renommierte Physiker Prof. Dr. Dietrich Stauffer von der Universität zu Köln gibt Antworten auf diese drängenden Fragen. In seinem Vortrag
"Computersimulation des demographischen Wandels"
am Montag, dem 17. März 2008 um 16.00 Uhr im Großen Saal von Schloss Birlinghoven
zeigt er beispielsweise, wie sich die Probleme der Altersversorgung durch Erhöhung von Rentenalter und Einwanderung abmildern lassen.
Für Stauffer ist biologisches Altern durchaus auch ein Thema für die Physik. Seit Jahren beschäftigt er sich mit der Übertragung physikalischer Methoden auf Probleme der Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften. Unter anderem für seine Arbeiten auf diesem Gebiet erhielt er im Jahre 2006 die Ehrendoktorwürde der Universität Lüttich.
Die Reihe "Schlossgespräche" initiierte Prof. Dr. Ulrich Trottenberg, Vorsitzender des Institutsleiterrates Schloss Birlinghoven. Zu den Vorträgen ist die Öffentlichkeit herzlich eingeladen.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Informationstechnik, Mathematik, Physik / Astronomie
überregional
Buntes aus der Wissenschaft
Deutsch

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