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19.03.2008 15:45

Grünes Licht für Forschungsschule "Education and Capabilities" an den Universitäten Bielefeld und Dortmund

Ingo Lohuis Informations- und Pressestelle
Universität Bielefeld

    Nordrhein-westfälisches Innovationsministerium unterstützt neuen Ansatz einer kritischen Bildungsforschung

    Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen fördert ab dem kommenden Wintersemester die der Doktorandenausbildung dienende Forschungsschule "Education and Capabilities", die gemeinsam von Sozial- und Geisteswissenschaftlern der Universität Bielefeld und der Technischen Universität Dortmund getragen wird. Das strukturierte Lehrangebot der vom Land in einem Wettbewerbsverfahren ausgewählten Forschungsschule "Education and Capabilities" soll herausragenden Studierenden die Möglichkeit geben, auf exzellentem internationalen Niveau bei einem Spitzenforscherteam in Bielefeld und Dortmund zu promovieren. Dabei geht es zentral um empirische Forschung zur Bildungsgerechtigkeit. Unter anderem wird dazu eine Längsschnittstudie an Bielefelder und Dortmunder Schulen erstellt, die die Auswirkungen unterschiedlicher Lern- und Bildungschancen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt untersucht. Gleichzeitig geht es auch um eine international vergleichende Perspektive, was die Forschungsschule auch für ausländische Nachwuchswissenschaftler attraktiv macht. An der Forschungsschule sind Vertreter unterschiedlicher Disziplinen der Bildungswissenschaften wie Erziehungswissenschaftler, Psychologen, Linguisten und Soziologen beteiligt.

    Der Start der Forschungsschule und damit die Aufnahme der ersten von 30 geförderten deutschen und ausländischen Stipendiaten ist im Oktober. Insgesamt wird eine Kapazität von 50 Nachwuchswissenschaftlern angestrebt. Durch die Forschungsschule übernehmen die beiden Universitäten eine Spitzenrolle in der Entwicklung einer kritischen Bildungsforschung. Die Universitäten Bielefeld und Dortmund und das Land beteiligen sich an der Finanzierung von jährlich annähernd 1 Million Euro in den nächsten fünf Jahren je zur Hälfte.

    "In der Bestimmung von Handlungsbefähigung verfolgt der Capability Approach den Ansatz, sowohl pädagogisch als auch sozialanalytisch einen neuen Gerechtigkeitsbegriff zu entwickeln", betont der erste Sprecher der Forschungsschule, der Bielefelder Erziehungswissenschaftler Professor Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Uwe Otto. "Mit den beiden Standorten in Bielefeld und Dortmund verfügt die Hochschullandschaft in Nordrhein-Westfalen über ein herausragendes Angebot der Bildungsforschung. Durch die Forschungsschule 'Education and Capabilities' wird die bestehende interdisziplinäre Zusammenarbeit zur Entwicklung der Bildungsforschung in Deutschland und auch international weiter gestärkt."

    Die Qualifikation von jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Forschungsschule in Bielefeld und Dortmund bietet breite hochschul- und professionsorientierte Berufsperspektiven in Deutschland und vor allem international.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Pädagogik / Bildung, Psychologie
    überregional
    Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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