idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Elektronische Helfer im Dienste der Gesundheit:Trends - Chancen - Grenzen
Montag, 31. März 2008, 17.00 Uhr
Fraunhofer-Haus, Hansastraße 27c, München, U-Bahn Heimeranplatz
mit
Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, München
Professor Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS, Erlangen
Dr. Christof Szymkowiak, Stabsbereich Unternehmensentwicklung, Techniker Krankenkasse, Hamburg
Dr. Hans-Jürgen Wildau, Leiter des Geschäftsbereichs Health Services, BIOTRONIK GmbH, Berlin
Moderation: Tobias Ranzinger, Bayerisches Fernsehen
Winzige Sensoren und drahtlose Kommunikation ermöglichen es uns, künftig in einer intelligenten Umgebung zu leben - vom Teppich über die Kleidung bis zum Fenster können Gegenstände in unserem Umfeld neue Funktionen erhalten. Sie verwandeln sich damit von passiven in aktive Objekte, stellen sich selbstständig auf den Benutzer ein und liefern wertvolle Informationen an Kommunikationsnetze.
Besonders groß ist das Potenzial der intelligenten Umgebung für die Gesundheitsversorgung der Menschen. Denn die personalisierte Medizin hilft bei der Prävention von Krankheiten, der Fernbetreuung von Patienten oder mit einem mobilen Gesundheitsassistenten. Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten an Systemen, die es beispielsweise herzkranken Menschen ermöglichen, durch eine intelligente Umgebung besser betreut zu werden. Denn mit Sensoren etwa in der Kleidung lassen sich Herz-Funktionen permanent messen und auswerten. Die Daten werden bei auffälligen Werten sofort an den Arzt gesendet. Über die Möglichkeiten, Herausforderungen und Grenzen dieser elektronischen Helfer im Dienste der Gesundheit diskutieren Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Integrierte Schaltungen IIS sowie Dr. Christof Szymkowiak von der Techniker Krankenkasse und Dr. Hans-Jürgen Wildau von der BIOTRONIK GmbH.
Gerne erklären Ihnen die Experten verschiedene Szenarien und Funktionen der elektronischen Helfer. Beispielsweise an Hand der Exponate RespiSENS, einem Messsystem, das die Atmung überwacht und einem Digitalen Radbegleiter für Lungenkranke. Messsystem und Software lassen sich einfach miteinander koppeln und ermöglichen so Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen sportliche Aktivitäten wie Radfahren. Zudem zeigen die Wissenschaftler ein Pflegearmband ein Beispiel flexibler Elektronik.
Wir laden Sie herzlich ein mit den Experten aus Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Hand zu diskutieren. Bitte melden Sie sich an, damit wir besser planen können.
http://www.fraunhofer.de/index.jsp
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
Deutsch

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