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Wissenschaft
Interview mit einer Teilnehmerin der PINGUIN Studie
Teilnehmerinnen der PINGUIN Studie haben bereits Erfahrungen damit gemacht, was es bedeutet, an Diabetes zu erkranken.
Sie haben einen Schwangerschaftsdiabetes hinter sich und mussten täglich Insulin spritzen, bis sich ihre Stoffwechsellage nach der Geburt wieder normalisiert hatte.
Das Institut für Diabetesforschung fragte eine der ersten Teilnehmerinnen, warum sie bei PINGUIN mitmacht. Frau Müller (Name vom Institut für Diabetesforschung aus datenschutzrechtlichen Gründen geändert) suchte das Klinikum Schwabing auf, um Hilfe mit ihrem Schwangerschaftsdiabetes zu finden und stieß auf die PINGUIN Studie, die genau für diese Risikogruppe entworfen wurde. Sie erzählt in einem kurzen Interview, was sie für einen ersten Eindruck von der Studie gewann und was sie sich erwartet.
Institut für Diabetesforschung: Frau Müller, wie finden Sie es, dass das Institut für Diabetesforschung eine Studie für Insulin pflichtige Schwangerschafsdiabetikerinnen entworfen hat, die einen darauf folgenden Typ 2 Diabetes verhindern möchte?
Frau Müller: Das finde ich gut, da ich Angst davor habe, dass ich zu den Frauen zähle, die einen Typ 2 Diabetes entwickeln. Ich glaube, die Teilnahme an der PINGUIN Studie kann das verhindern.
Institut für Diabetesforschung: Frau Müller, Sie haben bereits an der ersten Untersuchung von PINGUIN teilgenommen. Wie haben Sie die Betreuung wahrgenommen?
Frau Müller: Die Betreuung war gut, alle waren nett. Außerdem ist eine ausführliche Information über die PINGUIN Studie erfolgt. Ich fühle mich in guten Händen bei den Studienärzten.
Institut für Diabetesforschung: Die PINGUIN Studie beinhaltet ja auch eine Beratung zu Ernährung und körperlicher Aktivität. Werden Sie diese beherzigen?
Frau Müller: Mein Mann und ich werden versuchen, die Tipps umzusetzen.
Institut für Diabetesforschung: Was erwarten Sie sich von der PINGUIN Studie?
Frau Müller: Ich hoffe, dass der Diabetes nicht kommt.
Institut für Diabetesforschung: Vielen Dank, Frau Müller, für das Interview. Das Institut für Diabetesforschung wird alles dafür tun, damit Ihre Hoffnung wahr wird.
Interessierte melden sich am Institut für Diabetesforschung unter der Telefonnummer 089-3068-2917 oder per Mail an: prevent.diabetes@lrz.uni-muenchen.de
Weitere Informationen unter http://www.pinguin-studie.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungsergebnisse, Forschungsprojekte
Deutsch

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