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Wissenschaft
Die Grenzen zwischen Arbeitsplatz und privatem Heim zerfließen. Aus dieser Beobachtung heraus schuf Diana Schmidt "daisy", ein flexibles Möbelstück, das wahlweise Coach, Beistelltisch, Steh- oder Sitzarbeitsplatz für die Arbeit am Laptop ist. "Frei und zufällig wie ein Gänseblümchen wächst daisy gerade dort, wo es gefällt", erklärt die frischgebackene Jung-Designerin in poetischer Sprache. Kein Larifari, sondern in der Mehrzahl knallharte Innovationen mit hohem Marktpotenzial sind die Konzepte und Entwürfe, die die Hochschule Niederrhein als Abschlussarbeiten der Design-Absolventen bis kommenden Sonntag (13. April) in der Shedhalle am Frankenring 20 in Krefeld zeigt. Geöffnet täglich von 11 bis 18 Uhr.
Dass Medikamentenbehälter chic aussehen und trotzdem funktionsgerecht sein können, zeigt etwa Claudia Bielak, während Geert Schüttler ein Gerät zur Regulierung des Blutzuckerspiegels bei Diabetes Mellitus entwarf. Die demographische Entwicklung spiegelt sich auch in einem flott gestalteten Elektromobil von Katharine Miczka wider, während Daniel Seemüller für stressgeplagte Großstadtmenschen ein "Mikrohotel" für die Bergtour entwarf, ein avantgardistisches Zelt mit Liege, das in den Rucksack passt. Wer will, kann sich für die Tour auf einer Internetseite für Alternativreisende, gestaltet von Anja Groten, Anregungen holen.
Mit ihren Diplomarbeiten tragen die Absolventen des Fachbereichs Design der Hochschule Niederrhein unübersehbar zur Innovationskraft Krefelds und der ganzen Region bei. Denn sie haben Neugier zum Experimentieren, Mut zur Kreativität, Lust auf Neues, Realitätsbewusstsein und Umsetzungskompetenz unter Beweis gestellt. Jetzt stellen die 40 des letzten Semesters sich der Praxis und nabeln sich von der Hochschule ab. "LOG OUT" heißt deshalb die von Professor Boris Gorin betreute Ausstellung, in der auch Vorschläge für die zeitweise Nutzung von Baulücken in Krefeld, die Neugestaltung von Kinderkliniken, ein Kinderzooführer und häusliche Ruhezonen mit Wohnfeuer und Wassermodul zu sehen sind. Kyriakos Samlidis und Melanie Schweitzer machten Männerspielzeug schöner und entwickelten eine ergonomische Kettensäge und einen Dartautomaten mit Clubflair, während Natascha Hahn ihr Diplomthema in der eigenen Familie fand. Sie dokumentierte die Entführung ihres Vaters durch Rebellen in Mozambique. Er hat sie lebend überstanden.
Die Pillendose aus ihrem designerischen Schattendasein holte Claudia Bielak, während Katharine Miczk ...
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Kunst / Design, Musik / Theater, Wirtschaft
regional
Forschungs- / Wissenstransfer, Studium und Lehre
Deutsch

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