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11.04.2008 10:07

Die "exzellente" Kieler Graduiertenschule nimmt ihre Arbeit auf

Susanne Schuck Presse und Kommunikation
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

    Leute, Landschaften und Lebenslinien im Fokus

    24 junge Doktoranden aus aller Welt erforschen ab diesem Sommersemester an der Kieler Universität die Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften. Die gleichnamige Graduiertenschule, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) über fünf Jahre mit insgesamt rund 5 Mio. Euro im Rahmen der bundesweiten Exzellenzinitiative fördert, wird am kommenden Wochenende (12.-13.04.) mit einem Auftaktworkshop feierlich eröffnet. Die jungen Archäologen und Geowissenschaftler, Historiker und Mediziner, Altphilologen und Biologen, Ökologen und Geographen werden hier fächerübergreifend auf ihre Promotion vorbereitet. Neue Juniorprofessoren und weitere hoch qualifizierte Wissenschaftler nehmen ebenfalls ihre Arbeit in der Graduiertenschule auf.

    "Die Umgebung, in der Menschen leben, prägt ihr Denken, Handeln und Zusammenleben. Die wechselseitigen Einflüsse von Mensch und Umwelt über die Jahrtausende hinweg aufzudecken - das ist unser gemeinsames Ziel", erklärt Professor Johannes Müller, der Sprecher der Graduiertenschule der Christian-Albrechts-Universität (CAU).

    Thematisch enthält die Graduiertenschule drei Schwerpunkte: "Sozialer Raum und Landschaft", "Gesellschaft und Reflexion" und "Mobilität, Innovation und Veränderung". Regional konzentrieren sich die Studien schwerpunktmäßig auf den Ostseeraum, reichen aber auch über Mitteleuropa bis nach Afrika. Die Doktoranden repräsentieren 20 Disziplinen an 15 Instituten der CAU und zwei nicht-universitären Forschungseinrichtungen (Archäologisches Landesmuseum Schloss Gottorf und Deutsches Archäologisches Institut). Drei Juniorprofessuren werden speziell für die Schule besetzt, insgesamt 30 Doktorandenstipendien vergeben. Zehn weitere Doktoranden an der CAU sind der Graduiertenschule derzeit thematisch verbunden.

    "Die CAU legt großen Wert auf eigenständige Doktoranden, die selbstständig forschen und gut vernetzt sind. Die Graduiertenschule ist daher keine 'Schule' im klassischen Sinne, sondern eine Plattform, auf der hochkarätiger Nachwuchs genau zugeschnittene ergänzende Angebote wahrnehmen kann, um seine Forschungsprojekte voranzutreiben", betont der Prorektor der CAU, Professor Siegfried Wolffram. Die Angebote sind vergleichbar mit einer Art "Büfett": Ein Kolloquium im zweiwöchentlichen Rhythmus gehört zum Pflichtprogramm für den ständigen Austausch. Zusätzlich gibt es montags und dienstags thematische Veranstaltungen, aus denen sich jeder Doktorand das Passende heraussucht.

    http://www.uni-kiel.de/landscapes/

    Die Liste der Doktoranden und ihrer Projekte (pdf):
    http://www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-029-liste-stipendiaten.pdf

    Zwei Fotos zum Thema stehen zum Download bereit unter:

    http://www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-029-1.jpg
    Bildunterschrift: Archäoinformatik macht's möglich: digitale Rekonstruktion einer prähistorischen Dorfanlage.
    Foto/Copyright: CAU

    http://www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-029-2.jpg
    Bildunterschrift: Archäologen legen im polnischen Bruszczewo alte Siedlungsspuren frei. Daran lässt sich die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Landschaft untersuchen.
    Copyright: CAU, Foto: Jutta Kneisel

    Kontakt:
    Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
    Graduiertenschule "Entwicklung menschlicher Gesellschaften in Landschaften"
    Professor Johannes Müller, Tel: 0431/880-3391, Fax: 0431/880-7300
    e-mail: johannes.mueller@ufg.uni-kiel.de


    Weitere Informationen:

    http://www.uni-kiel.de/landscapes/
    http://www.uni-kiel.de/download/pm/2008/2008-029-liste-stipendiaten.pdf


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Geowissenschaften, Geschichte / Archäologie, Gesellschaft, Medizin, Meer / Klima, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Organisatorisches, Studium und Lehre
    Deutsch


     

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