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16.04.2008 14:36

"Colloquia Academica - Akademievorträge junger Wissenschaftler": Trierer Nachwuchswissenschaftler spricht in der Akademie der Wissenschaften in Mainz

Heidi Neyses M. A. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Universität Trier

    Privatdozent Dr. Altay Coskun von der Universität Trier erhielt von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz die ehrenvolle Einladung im Rahmen der "Colloquia Academica - Akademievorträge junger Wissenschaftler" am Freitag, 18. April 2008, um 15:30 Uhr einen Vortrag über sein Forschungsgebiet zu halten. Er spricht über das Thema "Großzüge Praxis der Bürgerrechtsvergabe in Rom? Zwischen Mythos und Wirklichkeit".

    Altay Coskun arbeitet im Fach Alte Geschichte im Rahmen des Sonderforschungsbereich 600 Fremdheit und Armut. Er hat an der Universität Trier die Fächer Geschichte, Latein, Griechisch und katholische Theologie von 1990 bis 1996 studiert. 1999 promovierte er mit dem Thema "Historisch philologischer Kommentar zur Gratiarum actio des Decimius Magnus Ausonius". 2007 erfolgt die Habilitation für das Fach "Alte Geschichte" mit der Arbeit "Von der Geißel Asiens zu kaiserfrommen Reichsbewohnern. Studien zur politischen und gesellschaftlichen Entwicklung der Galater unter besonderer Berücksichtigung der amicitia populi Romani und der göttlichen Verehrung des Augustus (3. Jahrhundert. v. Chr. - 2. Jahrhundert n. Chr.)".

    Die Forschungsschwerpunkte von Altay Coskun sind Römische Geschichte; die Verwaltung des Römischen Reiches, Prosopographie; Gesetzgebung, Rechtspflege und Codifizierung, Repräsentationsformen von Herrschaft und sozialer, politischer, kultureller Zugehörigkeit. Wandel und Entstehung nationaler, kultureller und religiöser Identitäten. Staatsverfassungen, Herrschaftstypologien.

    In seinem Vortrag befasst er sich mit der Integrationsfähigkeit der Römer, die in der modernen Literatur durchweg gelobt wird. Der Quellenbefund sei jedoch widersprüchlich, so Coskun, neben viel zitierten Autoren wie Philipp dem V von Makedonien, Cicero und Aelius Aristides finden sich zahlreiche Belege für die Vorenthaltung politischer Rechte gegenüber Neubürgern oder für Massenausweisungen von Immigranten aus Rom. Es gibt hohe Hürden für den Erwerb der Civitas Romana, der Bürgerrechte.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Sprache / Literatur
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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