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21.04.2008 10:56

Weniger genetische Vielfalt bei Auerhühnern

Michael Frewin Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V.

    Lebensraumzerstörung reduziert den genetischen Austausch bei Auerhühnern im Schwarzwald

    Die genetische Vielfalt einer natürlichen Population ist abhängig von deren Größe: Um eine gewisse Vielfalt an Genen für eine überlebensfähige Population bereit zu halten, ist eine Mindestanzahl von Tieren nötig. Was passiert also, wenn die Bestandszahlen bestimmter Arten drastisch zurückgehen? Um das herauszufinden, haben Gernot Segelbacher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie und seine Kollegen von der Universität Tübingen und der Université Joseph Fourier im französischen Grenoble die genetische Vielfalt von historischen und noch lebenden Auerhühnern miteinander verglichen. Dabei stellten sie fest, dass es zwischen den derzeit lebenden Populationen nur noch einen geringen Austausch von Genen gibt. Die Forscher führen das unter anderem auf die zunehmende Zerstückelung des Lebensraumes der Tiere zurück. (Molecular Ecology, published online 18. April 2008)


    Weitere Informationen:

    http://goto.mpg.de/mpg/pri/20080421/


    Bilder

    Nur noch selten im Schwarzwald anzutreffen, der Auerhahn.
    Nur noch selten im Schwarzwald anzutreffen, der Auerhahn.
    Quelle: MPI für Ornithologie


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Biologie, Chemie, Ernährung / Gesundheit / Pflege, Informationstechnik, Medizin, Meer / Klima, Tier / Land / Forst, Umwelt / Ökologie
    überregional
    Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen
    Deutsch


     

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