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22.04.2008 10:25

Dänische Ministerin besucht das Forschungszentrum Küste in Hannover

Dr. Stefanie Beier Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibniz Universität Hannover

    Internationales Forschungsprojekt zur Widerstandsfähigkeit von Grasdeichen steht im Mittelpunkt des Besuchs

    Am Freitag, 25. April 2008 ab 10.45 Uhr besucht die dänische Ministerin für Transport Carina Christensen den Großen Wellenkanal des Forschungszentrums Küste der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig, Merkurstr. 11 in 30419 Hannover. Der Große Wellenkanal ist weltweit die größte Forschungseinrichtung seiner Art.

    Während des Besuches wird sich Carina Christensen in Anwesendheit des Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Klaus Hulek und Prof. Hocine Oumeraci, Geschäftsführender Direktor des Forschungszentrums Küste, über den Stand und Fortgang des Projekts "EroGRASS", das die Widerstandsfähigkeit von Grasdeichen untersucht, informieren. Die EroGRASS-Projektgruppe setzt sich aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Niederlanden, Großbritannien, Dänemark und Estland zusammen. Die Projektleitung unterliegt der Danish Coastal Authority. Weitere Informationen unter http://www.hydrolab.de und http://www.kyst.dk/erograss.

    Das EroGRASS Projekt hat zum Ziel, die Widerstandsfähigkeit einer Grasnarbe auf Seedeichen zu untersuchen. Dabei kann die Grasnarbe als Außenhaut des Deiches angesehen werden. Sie schützt den Deichkörper vor Wellenangriffen während einer Sturmflut. Eine lokale Beschädigung oder Abtragung der Grasnarbe kann ein erster Schritt in Richtung Deichbruch sein. Die Widerstandfähigkeit der Grasdecke muss daher als eines der entscheidenden Kriterien für die Sicherheit des Deiches angesehen werden. "Zum ersten Mal in der Geschichte des Großen Wellenkanals in Hannover ist es gelungen, einen Deich mit einer echten Grasdecke zu bauen und ihn kontrollierten Wellenbelastungen auszusetzen", erklärt Professor Oumeraci. "Ich freue mich sehr darüber, insbesondere, weil noch ein großer Wissensbedarf hinsichtlich des Zusammenspiels zwischen Grasvegetation und Kleischicht besteht." Die Kleischicht ist die schützende Deckschicht des Deichkerns.

    Das Forschungszentrum Küste ist eine Gemeinsame Zentrale Einrichtung der Leibniz Universität Hannover und der Technischen Universität Braunschweig.

    Hinweis an die Redaktionen:
    Für nähere Informationen steht Ihnen Dr. Uwe Sparboom, Forschungszentrum Küste, unter Telefon 0511 762 9231 oder per E-Mail unter sparboom@fzk.uni-hannover.de gern zur Verfügung.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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