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22.04.2008 17:20

Marokkanisches Flair an der TFH - Gelungene Premiere für den interkulturellen Abend

Stephan Düppe Pressestelle
Technische Fachhochschule Georg Agricola

    Mehr als 40 Prozent aller ausländischen Studierenden an der Technischen Fachhochschule Georg Agricola stammen aus Marokko. Damit stellen Sie die größte Gruppe ausländischer Studierender. Grund genug, das nordafrikanische Land in den Mittelpunkt des ersten interkulturellen Abends zu stellen, den Akademisches Auslandsamt und AStA der TFH gemeinsam am Freitag den 18. Februar veranstalteten. Im Rahmen der Veranstaltung warb der Interkulturelle Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten IBFS e.V. um ehrenamtliche Mitarbeiter aus den Reihen der TFH-Studierenden.

    "Mit dem Konzept der interkulturellen Abende möchten wir den Begriff ,Integration' mit Leben erfüllen", beschreibt Daniela Naumann-El Kady vom Akademischen Auslandsamt ihre Motivation. "Die marokkanischen Studierenden haben selbst den kompletten Abend organisiert. Für die Studierenden aus Deutschland und anderen Ländern war das eine schöne Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren, woher ihre Kommilitonen stammen und was ihre Kultur ausmacht." Zu Beginn des Abends präsentierten die Studierenden Ilham Oumhand, Adnane Belmokhtar und Ilias Chafik in landestypischer Tracht einen bilderreichen Vortrag über Marokko. Ilias Chafik hatte als Gleichstellungsbeauftrager des AStA die Idee des interkulturellen Abends gemeinsam mit Frau Naumann-El Kady in die Tat umgesetzt.

    Neben dem gegenseitigen Kennenlernen trägt auch die praktische Unterstützung zu einer gelingenden Integration bei. Das beweist der Interkulturelle Bildungs- und Förderverein für Schüler und Studenten IBFS e.V. mit seiner gemeinnützigen Arbeit: Ehrenamtliche Mentoren unterstützen Kinder und Jugendliche aus dem Ruhrgebiet, überwiegend mit Migrationshintergrund, bei schulischen und privaten Problemen. Der IBFS-Vorsitzende Murat Vural nutzte den interkulturellen Abend der TFH, um Studierende für eine Mitarbeit im IBFS zu gewinnen. Die TFH Georg Agricola wird als erste Hochschule den IBFS im Rahmen einer Kooperation bei der Suche nach geeigneten Mentoren unterstützen. "Ich freue mich sehr, dass TFH als erste Fachhochschule mit dem IBFS kooperiert.", kommentierte Vural die Zusammenarbeit. "Die von uns betreuten Kinder können sehr von der Erfahrung und dem Wissen der Studierenden profitieren und sich an Vorbildern orientieren. Aber auch für die Studierenden bietet das ehrenamtliche Engagement Vorteile für ihr späteres Berufsleben: Sie erwerben auf praktische Weise interkulturelle und soziale Kompetenzen, die sie in ihrem späteren Berufsleben sehr gut nutzen können."

    Kultur lässt sich am besten mit allen Sinnen erleben. Darum hatten die Organisatoren des interkulturellen Abends auch an das leibliche Wohl der Gäste gedacht und servierten marokkanischen Pfefferminztee sowie ein reichhaltiges Buffett landestypischer Spezialitäten. Auf diese Weise gestärkt feierten die Besucher bei nordafrikanischen und europäischen Rhythmen die gelungene Premiere des interkulturellen Abends an der TFH. Die Veranstaltung soll künftig regelmäßig fortgesetzt werden - bei insgesamt 35 Herkunftsländern der TFH-Studierenden gibt es schließlich noch viele spannende Kulturen zu entdecken.


    Weitere Informationen:

    http://www.ibfs-ev.org - Website des IBFS e.V.


    Bilder

    Taner Arslan, Murat Vural, Süleyman Karayel (alle IBFS), Ilias Chafik (AStA der TFH), Daniela Naumann-El Kady (Akademisches Auslandsamt der TFH) und Adnane Belmokhtar (TFH-Student), v.l.n.r.
    Taner Arslan, Murat Vural, Süleyman Karayel (alle IBFS), Ilias Chafik (AStA der TFH), Daniela Nauman ...
    Quelle: Foto: TFH-Pressestelle


    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    fachunabhängig
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft
    Deutsch


     

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