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24.04.2008 09:07

Eine Delegation aus Südosteuropa besucht Medizinische Fakultät der MLU Halle-Wittenberg

Jens Müller M.A. Medizinische Fakultät / UKH
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

    Bereits seit mehreren Jahren bestehen enge Kontakte zwischen der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und medizinischen Einrichtungen in Südosteuropa. Zu einem wissenschaftlichen Austausch weilt gerade eine Delegation aus Albanien, Mazedonien und Kosovo in Halle.

    Zu einem akademischen und arbeitspraktischen Austausch hält sich in dieser Woche (17. KW) eine Delegation aus Albanien, Kosovo und Mazedonien an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität und am Universitätsklinikum Halle (Saale) auf. Dekan Professor Dr. Stephan Zierz begrüßte die Gäste und erklärte den Aufbau der Strukturen im Bereich der Universitätsmedizin in Halle. Die Besucher betonten, dass sie von den Erfahrungen beim Umbau und der Organisation im medizinischen Bereich in Halle profitieren wollen - vor allem im Hinblick auf den Aufbau eigener Strukturen im Bereich der Pflegewissenschaft. Zu den Gästen zählen unter anderem die Dekane pflegewissenschaftlicher Fakultäten in Prishtina (Kosovo) und Vlora beziehungsweise Tirana (Albanien), aber auch Pflegelehrkräfte.

    Bereits seit mehr als zwei Jahren besteht ein reger Austausch zwischen den verschiedenen Einrichtungen. Die Kooperationen wurden und werden unter Förderung durch die Robert-Bosch-Stiftung und des DAAD durchgeführt. Die Kooperation zwischen den Universitätsklinika in Halle und Prishtina besteht seit Frühjahr 2006 und ist Kernstück des von der Robert Bosch Stiftung geförderten Projektes "Krankenpflege in Südosteuropa im Übergang" unter Leitung von Pflegedirektorin Ingrid Horn. Neben der Neugeborenenpflege sind Kooperationen auf dem Gebiet Wartung und Pflege technischer Geräte, Krankenhaushygiene und Ausbildung von Diätassistentinnen und Medizinisch-technische Assistentinnen vorgesehen.

    Die pflegewissenschaftlichen Einrichtungen in Albanien, Mazedonien und Kosovo sind Teil des im Sommer 2007 gegründeten "Südosteuropäischen Instituts zur Förderung der Gesundheits- und Pflegewissenschaften", das intensiv vom halleschen Institut für Pflege- und Gesundheitswissenschaft unter Leitung von Professor Dr. Johann Behrens betreut und beraten wird. Die Zusammenarbeit begann bereits vor drei Jahren und dient dem Aufbau von Masterprogrammen, dem gegenseitigen wissenschaftlichen Aaustausch und im praktischen Sinne der Verbesserung der pflegerischen Versorgung. Derzeit absolvieren drei Studenten aus Südosteuropa den Masterstudiengang "Pflege- und Gesundheitswissenschaft" in Halle.


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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