idw - Informationsdienst
Wissenschaft
Mini-Roboter für das Herz
Weltweit erstmals neuartiger Herzschrittmacher am DHZB implantiert
Die erste Patientin spricht über ihre Erfahrungen
Zahlreiche herzkranke Patienten auf der Welt verdanken seit vielen Jahren einem Herzschrittmacher Sicherheit und gute Lebensqualität. Schrittmacher sind vom Typ und ihren Aufgaben sehr unterschiedlich. Sie geben elektrische Impulse an die rechte und linke Herzkammer dauerhaft ab oder auch einen Elektroschock bei Bedarf an die rechte Hauptkammer. Die Schrittmacher-Elektroden werden vom Kardiologen im Herz implantiert und der Impulsgeber im Hautgewebe der Brust positioniert.
Weltweit erstmals wurde vor wenigen Tagen von den Kardiologen der Klinik für Angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie bei einer 31jährigen Brandenburgerin mit angeborenem Herzfehler ein hoch innovativer roboterähnlicher Herzschrittmacher implantiert. Er ist ein fast vollautomatisches, kabelloses, digitales Dreikammer-Gerät, das mit einem telemetrischen System zur routinemäßigen Fernabfrage und ambulanten Nachsorge ausgerüstet ist. Der Schrittmacher steuert selbständig den Herzrhythmus. Man erhofft sich gerade bei jüngeren Patienten mit Herzschwäche, dass die Unterstützung durch diesen kleinen "Roboter" zur Erholung des kranken Herzens führt und Transplantationen zu vermeiden hilft.
Wir möchten Ihnen dieses Gerät, das fast 20.000 Euro kostet, und seine großen Möglichkeiten vorstellen auf einer
Pressekonferenz
Dienstag, 29. April 2008, 10.00 Uhr
Deutsches Herzzentrum Berlin, Bibliothek, 2. Stock
Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
Die Referenten sind: Prof. Dr. Felix Berger, Dir. der Klinik für Angeb. Herzfehler/Kinderkard.
OA Dr. Björn Peters, Klinik f. Angeborene Herzfehler/Kinderkardiologie
Erste Patientin mit dem neuartigen Mini-Roboter
Über Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz würden wir uns freuen.
Dr. Barbara Nickolaus, Pressesprecherin
Infos: Tel.:030/ 832 41 37; Handy:0172-390 83 34; E-Mail: nickolaus@dhzb.de
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch

Sie können Suchbegriffe mit und, oder und / oder nicht verknüpfen, z. B. Philo nicht logie.
Verknüpfungen können Sie mit Klammern voneinander trennen, z. B. (Philo nicht logie) oder (Psycho und logie).
Zusammenhängende Worte werden als Wortgruppe gesucht, wenn Sie sie in Anführungsstriche setzen, z. B. „Bundesrepublik Deutschland“.
Die Erweiterte Suche können Sie auch nutzen, ohne Suchbegriffe einzugeben. Sie orientiert sich dann an den Kriterien, die Sie ausgewählt haben (z. B. nach dem Land oder dem Sachgebiet).
Haben Sie in einer Kategorie kein Kriterium ausgewählt, wird die gesamte Kategorie durchsucht (z.B. alle Sachgebiete oder alle Länder).