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29.04.2008 12:39

Frankfurter Universitätsklinikum kooperiert mit Harvard University

Ricarda Wessinghage Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M.

    Kooperation der Frankfurter Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und des Dana-Farber Cancer Institute der Harvard University bündelt Expertise und macht die Erforschung neuer Behandlungsmöglichkeiten von Kopf-Hals-Tumoren möglich.

    Jährlich erkranken immer mehr Menschen an einem Tumor im Kopf- und Hals-Bereich. Am Frankfurter Universitätsklinikum werden jedes Jahr etwa 350 Patienten mit derartigen Tumorerkrankung behandelt. Um Diagnostik und Therapie von Kopf- und Hals-Tumoren weiter zu verbessern, sind die Bündelung der Kompetenzen aller Beteiligten und der wissenschaftliche Austausch zwischen Spezialisten von großer Bedeutung.

    Die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Gstöttner kooperiert seit April dieses Jahres mit dem Dana-Farber Cancer Institute der Harvard University, Boston, USA, zur Erforschung von Tumoren im Kopf- und Halsbereich. "Zentrales Ziel der Zusammenarbeit ist die Verbesserung der Krebsbehandlung zum Wohle der Patienten", erklärt
    PD Dr. Markus Hambek, leitender Oberarzt der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, der die Kooperation gemeinsam mit seinem amerikanischen Kollegen Dr. Marshall R. Posner (M.D.) vom Dana-Farber Cancer Institute ins Leben gerufen hat. Um dieses Ziel zu erreichen, fördert die Kooperation mittels klinischer Studien neue Möglichkeiten der Krebstherapie und stellt die Erforschung moderner Methoden zur Krebsvorbeugung und -früherkennung in den Vordergrund. Ein Schwerpunkt liegt auf den Aspekten der Krebstherapie, die zur Verbesserung der Lebensqualität der Betroffenen während und auch nach der Krebsbehandlung beitragen.

    "Die Kooperation soll die Grundlage für einen regen wissenschaftlichen Diskurs zwischen den beiden Instituten schaffen und die Zusammenarbeit aller Beteiligten stärken", erläutert PD Dr. Hambek. So umfasst die Kooperationsgruppe aus beiden Instituten neben Wissenschaftlern und Ärzten aus Praxis und Forschung auch Pflegepersonal, Psychologen sowie Phoniater, die auf die Therapie von Störungen des Sprechens und der Stimme spezialisiert sind. Neben monatlich stattfindenden Telefonkonferenzen zur Abstimmung wissenschaftlicher Projekte sind jährliche Treffen der örtlichen Projektleiter Dr. Markus Hambek und Dr. Marshall R. Posner geplant. Diese Treffen dienen unter anderem der Koordination der Zusammenarbeit und stellen die Grundlage für ein geplantes Austauschprogramm für die Mitarbeiter der beiden Institute dar.


    Frankfurt am Main, 29. April 2008

    Für weitere Informationen:

    Dr. med Markus Hambek
    Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/Main
    Fon (0 69) 63 01 - 83 17 9
    Fax (0 69) 63 01 - 54 35
    E-Mail: hambek@em.uni-frankfurt.de

    Ricarda Wessinghage
    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/Main
    Fon (0 69) 63 01 - 77 64
    Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
    E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de
    Internet http://www.kgu.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin
    überregional
    Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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