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Wissenschaft
Nicht nur in Ingenieur- und Naturwissenschaften erhielt die Universität Stuttgart bei Rankings und Ratings in den letzten Monaten Bestnoten, auch die Sozialwissenschaften haben beim neuesten Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) insgesamt gut abgeschnitten.
So erreichte das Fach Soziologie/Sozialwissenschaften bei der Methodenausbildung die Spitzengruppe und wird bei der Studiensituation und der Betreuung im Mittelfeld geführt. Die Stuttgarter Betriebswirtschaftslehre liegt bei den Forschungsgeldern in der Spitzengruppe und bei der Forschungsreputation im Mittelfeld. Der Fachbereich Politik-/Sozialwissenschaften wird bei den Kriterien Studiensituation, Betreuung, Bibliotheksausstattung und Forschungsreputation im Mittelfeld geführt. "Wir brauchen starke Sozial- und Geisteswissenschaften im Diskurs mit den Ingenieur- und Naturwissenschaften", kommentiert Uni-Rektor Prof. Wolfram Ressel die Ergebnisse. "In diesem Rahmen nehmen diese Disziplinen im Forschungsprofil der Universität Stuttgart eine wichtige Rolle ein", hebt er hervor.
Über 250 Universitäten und Fachhochschulen hat das CHE für das größte Hochschulranking im deutschsprachigen Raum untersucht. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu gerankt, diesmal sind es unter anderem Betriebswirtschaftslehre, Politikwissenschaft und Soziologie. Für die aktuelle Ausgabe wurden 200.000 Studierende und 15.000 Professoren befragt. Bis zu 34 Kriterien pro Studienfach fließen in die Untersuchung ein. Bei dem Ranking gibt es keine Gesamtnoten; die Hochschulen werden pro Fach und Indikator jeweils der Spitzengruppe, dem Mittelfeld oder der Schlussgruppe zugeordnet. Die Ergebnisse werden in Auswahl im Zeit-Studienführer 2008/09 veröffentlicht, der am 7. Mai erscheint, und sind abrufbar unter
<www.zeit.de/hochschulranking sowie www.che.de>
Auch bei der Mitte April veröffentlichten Pilotstudie zu einem Forschungsranking des Deutschen Wissenschaftsrats, bei der Leistungen von 57 Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen bewertet wurden, hatte die Soziologie der Universität Stuttgart gut abgeschnitten. Die Bewertung erfolgte in den Dimensionen Forschung, Nachwuchsförderung und Wissenstransfer. Dabei konnte sich die Stuttgarter Soziologie in der Kategorie "Transfer in andere gesellschaftliche Bereiche" in der Spitzengruppe platzieren, bei den Kriterien Forschungsqualität und Nachwuchsförderung wurde jeweils die Note gut erreicht.
Mehr dazu unter http://www.wissenschaftsrat.de/pilot_start.htm
Im Dezember 2007 hatte sich die Stuttgarter Chemie beim erstmals durchgeführten "Ranking of Excellent European Graduate Programmes" des CHE (CHE-Excellence Ranking) in der Exzellenzgruppe platziert und punktete beim ersten Forschungsrating des Wissenschaftsrats. Und im Februar konnte sich die Uni Stuttgart, nicht zuletzt dank des hervorragenden Abschneidens des Maschinenbaus, beim CHE-Forschungsranking mit einem vierten Platz in der Spitzengruppe der forschungsstarken Universitäten behaupten.
Mehr unter http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2008/13.html
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Maschinenbau, Politik, Recht
regional
Wissenschaftspolitik
Deutsch

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