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Wissenschaft
Am 7. Mai erhielt Prof. Dr. Martin Jäggle, Universität Wien, den Europapreis der Katholischen Fachhochschule Freiburg. Ausgezeichnet wurde damit sein langjähriges Engagement für eine interkulturelle und interreligiöse Auseinandersetzung. Der Preis ist mit EURO 1.000 dotiert und wird zum zweiten Mal vergeben.
Rektor Prof. Dr. Edgar Kösler: "Prof. Jäggle ist der Überzeugung, dass eine Kultur der Anerkennung das konstante und intensive Engagement für eine regelmäßige Begegnung braucht. Mit unserem diesjährigen Europapreis wollen wir unsere Wertschätzung für diesen beharrlichen und unerlässlichen Einsatz für Annäherung durch Dialog zum Ausdruck bringen."
Der Österreicher Martin Jäggle, geb. 1948 in Wien, ist seit 2003 Universitätsprofessor für Religionspädagogik und Katechetik sowie Vorstand des gleichnamigen Instituts an der Katholisch- Theologischen Fakultät Wien.
Jäggles zentrales Thema seiner Lehr- und Forschungsarbeiten ist der Beitrag religiöser Erziehung und des interreligiösen Lernens zur europäischen Identität. Wesentlich für ihn ist die vorurteilslose Anerkennung des Anderen, das Ansetzen bei den Gemeinsamkeiten und nicht bei den Unterschieden, das kreative Aushalten der Differenz und das gemeinsame Lernen durch Dialog.
Jäggle entwickelt, organisiert und koordiniert daher seit mehr als 20 Jahren Austauschprogramme europäischer Hochschulen aus Deutschland, Griechenland, Niederlande, Österreich, Tschechien und Ungarn. Im Zuge dieser Begegnungen kommen Dozenten wie Studierende zum regelmäßigen Diskurs zusammen.
Sämtliche Lehrveranstaltungen und Intensivseminare wurden und werden von der EU als Sokrates- und Erasmusprogramme gefördert.
http://www.kfh-freiburg.de /Rubrik Service/Presse
Prof. Dr. Martin Jäggle, Universität Wien
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Gesellschaft, Philosophie / Ethik, Religion
überregional
Buntes aus der Wissenschaft, Personalia
Deutsch

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