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Wissenschaft
Auf eine außergewöhnliche berufliche Entwicklung kann Dipl.-Ing. (FH) Steffen Gnoth verweisen. Der Laboringenieur am Studiengang Versorgungstechnik der Fachhochschule Lausitz in Cottbus verteidigte an der Technischen Universität Dresden erfolgreich seine Dissertation. Zum Dr.-Ing. promovierte er mit dem Thema "Zum thermischen und hygrischen Verhalten von Bauteilen mit offenen und geschlossenen Hohlräumen".
Der 1971 geborene Steffen Gnoth schloss 1990 eine Ausbildung zum BMSR-Mechaniker im damaligen Gaskombinat Schwarze Pumpe ab und qualifizierte sich, nachdem er im Kraftwerk Trattendorf Berufserfahrungen gesammelt hatte, am Oberstufenzentrum Lausitz in Brieske zum Staatlich geprüften Techniker für Elektrotechnik. Von 1994 bis 98 gehörte er in der Studienrichtung Technische Gebäudeausrüstung zu den ersten Studenten des jungen Studiengangs Versorgungstechnik der Fachhochschule Lausitz in Cottbus
Nach beruflicher Praxis als Projektingenieur nahm er im Jahr 2000 eine Tätigkeit als Mitarbeiter für Lehre und Forschung des Fachbereiches Architektur/ Bauingenieurwesen/ Versorgungstechnik der FH Lausitz auf. Hier wirkt er unter anderem in mehreren Forschungsprojekten des Studiengangs Versorgungstechnik sowie in Kooperation mit dem Institut für Bauklimatik der TU Dresden. So forscht Steffen Gnoth zum gekoppelten Wärme- und Feuchtetransport in kapillarporösen Baustoffen unter dem Einfluss von Konvektionsvorgängen.
Im Ergebnis eines kooperativen Promotionsverfahrens erfolgte die Verleihung des akademischen Grades am 30. April 2008 an der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden. Seine Betreuer waren Prof. Dr. Peter Häupl und Prof. Dr. Jörg Huhn seitens der Universität und der Studiendekan Versorgungstechnik Prof. Dr. Winfried Schütz seitens der Fachhochschule Lausitz.
"Herr Gnoth ist zu einer wichtigen Stütze unseres Studiengangs geworden", erklärt Professor Schütz. "Mit großem Engagement hat er eine wirklich nicht alltägliche Entwicklung vom Facharbeiter und Studenten zum Dr.-Ing. genommen. Dieses freut mich außerordentlich."
Von den hervorragenden Bedingungen für Lehre und Forschung an der FH Lausitz können sich Studieninteressenten demnächst am Tag der offenen Tür überzeugen, zu dem die Hochschule am 7. Juni an ihren Studienort Cottbus und am 14. Juni an ihren Studienort Senftenberg einlädt.
Prof. Dr. Peter Häupl - betreuender Professor vom Institut für Bauklimatik der TU-Dresden (li.) - ge ...
Quelle: Foto: Torsten Toepel/ FH Lausitz
Merkmale dieser Pressemitteilung:
Bauwesen / Architektur
überregional
Personalia, Studium und Lehre
Deutsch

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