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15.05.2008 08:50

Blick in die Kneipen der 50er Jahre

Jens Panse Pressestelle
Universität Erfurt

    Frühjahrs-Ausstellung der Griffelkunst-Vereinigung in der Uni-Bibliothek

    Als "Klassiker der Fotografie" gelten inzwischen die Kneipen- und Straßenszenen, die der Kölner Fotograf Chargesheimer in den 1950er Jahren angefertigt hat. Mitglieder der Griffelkunst-Vereinigung haben in diesem Frühjahr die Gelegenheit, eine Mappe mit sechs Abzügen von den Original-Negativen zu erhalten. Die Ausstellung in der Erfurter Universitätsbibliothek zeigt außerdem als weiteren Höhepunkt zwei großformatige Photographien des britischen Künstlers Stephen Wilks, die sich als poetische Verdichtungen von Alltagsbeobachtungen beschreiben lassen. Auf großes Interesse dürfte außerdem eine gewichtige Bleiskulptur von Stephan Balkenhol stoßen; seine Plastik einer Frau ergänzt dabei die vor einigen Jahren entstandene Männerfigur.

    Die Griffelkunst-Vereinigung, die nun schon seit über 80 Jahren Originalwerke renommierter Künstler an ihre Mitglieder abgibt, führt damit ihre Edition namhafter Künstler fort. Für alle Mitglieder und Interessenten findet am 19. Mai zwischen 18 und 21 Uhr ein Besichtigungstermin in der Ausstellung statt, zu dem frühere Wahlblätter ausgegeben und Fragen zur Arbeit der stetig wachsenden Griffelkunst-Gruppe Thüringen beantwortet werden.

    Weitere Künstler der Ausstellung sind die Belgierin Anne-Mie van Kerckhoven, Michaela Melián, Heinrich Modersohn und der junge Hamburger Maler Henning Kles. Verschiedene Drucktechniken wie Alugraphie und Serigraphie verwendete Friedemann von Stockhausen für seine polymorphen Formen, während der in New York lebende spanische Grafiker Ernesto Caivano für die griffelkunst eine Edition von besonderer Originalität entwickelt hat: Die sechs Blätter der Serie lassen sich als Teile eines Puzzles zusammensetzen. Mit Katsutoshi Yuasa präsentiert sich schließlich ein aktueller japanischer Künstler, der sich ausschließlich der Technik des Holzschnitts verschrieben hat. Das Ergebnis sind großformatige Holzschnitte, die aus der Ferne betrachtet die Wirkung von Photographien haben. In einer Verbindung von Stempeldruck und Lithographie hat

    Die Ausstellung ist vom 19. bis 31. Mai während der Öffnungszeiten der Uni-Bibliothek (Montag bis Freitag 8-22 Uhr, Samstag 10-16 Uhr)zugänglich. Für Fragen zur Griffelkunst können sich Interessenten gerne jederzeit an den örtlichen Leiter, Prof. Dr. Patrick Rössler, wenden (patrick.roessler@uni-erfurt.de).


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Gesellschaft, Kunst / Design, Medien- und Kommunikationswissenschaften, Musik / Theater
    regional
    Buntes aus der Wissenschaft, Organisatorisches
    Deutsch


     

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