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19.05.2008 16:51

Football for Peace

Sabine Maas Presse-, Informations- und Transferstelle
Deutsche Sporthochschule Köln

    Ein Projekt zur Völkerverständigung in Israel
    Trainingscamp vom 22. bis 26. Mai an der Deutschen Sporthochschule Köln

    Israel steht in diesem Jahr im besonderen Fokus der Öffentlichkeit. Der Mittelmeerstaat feiert 2008 sein 60-jähriges Bestehen. Zudem eröffneten die deutsche Bundesforschungsministerin Annette Schavan und der israelische Wissenschaftsminister Galeb Majadle im April das Deutsch-Israelische Wissenschaftsjahr. Bei seinem Besuch an der Deutschen Sporthochschule Köln im Herbst vergangenen Jahres begrüßte Galeb Majadle, zugleich auch der für Sport zuständige Minister seines Landes, die intensiven Beziehungen zwischen Israel und Deutschlands einziger Sportuniversität. Er hob insbesondere das Engagement für das seit 2001 existierende Football for Peace Projekt hervor, das von einem Zusammenschluss unterschiedlicher internationaler Partnerinstitutionen (University of Brighton, Israeli Sports Authority, Wingate Institute Israel, British Council Israel sowie English Football Association) getragen wird.

    Als neuer Partner dieses Projekts veranstaltet das Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung der Deutschen Sporthochschule vom 22. bis zum 26. Mai ein Trainingscamp, bei dem 80 Sportstudierende aus England, Deutschland und Israel spezielle Methoden einstudieren werden, die darauf zielen, den Sport als ein Mittel der Friedenserziehung und der Völkerverständigung zu nutzen. Die intensive Vorbereitung ist ein fester Bestandteil des jährlich im Juli in Nordisrael stattfindenden Football for Peace Projekts. Rund 1.000 arabische und jüdische Kinder aus 20 ethnisch unterschiedlichen Siedlungen nehmen an zahlreichen Sportaktivitäten teil, wie z.B. Fußballübungen/-spiele sowie abenteuer- und erlebnissportliche Aktivitäten. In einem speziell ausgearbeiteten Programm, das die Begegnung, Kommunikation und Kooperation zwischen den Kindern in den Mittelpunkt stellt, sollen auf diese Weise gruppendynamische Prozesse initiiert und ein Beitrag zur friedlichen Koexistenz geleistet werden.

    Um sich auf die besonders hohen Anforderungen an die Anleitungs- und Vermittlungsmethoden einzustellen, werden die Studierenden die zuvor erworbenen Kenntnisse und Fertigkeiten am Sonntag auf den Prüfstand stellen. Knapp 100 Schulkinder aus Köln und Umgebung im Alter zwischen 10 und 12 Jahren sind eingeladen, ein von den Sportstudierenden betreutes und organisiertes "Sportfestival" zu feiern. Besonders zu diesem Termin sind Medienvertreter/innen herzlich eingeladen.

    Über die sportpraktischen Aktivitäten hinaus wird die Deutsche Sporthochschule (Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung) in Zusammenarbeit mit englischen und israelischen Wissenschaftlern zwischen 2008 und 2011 ein Forschungsprojekt durchführen, in dem die Einstellungs- und Verhaltensänderungen der teilnehmenden Kinder untersucht werden. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Frage, welche Wirkungen Sportinterventionen in Konfliktgebieten erzielen können.

    Projektansprechpartner an der Deutschen Sporthochschule:
    Adrian Haasner, Tel.: 0221 4982-4870, Mobil: 0176 21981996
    Mail: haasner@dshs-koeln.de


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    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Sportwissenschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Forschungsprojekte
    Deutsch


     

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