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Die League of European Research Universities (LERU), ein 2002 gegründetes Netzwerk von 20 forschungsstarken europäischen Universitäten, hat LMU-Präsident Bernd Huber zum neuen Vorsitzenden für die kommenden drei Jahre gewählt. Professor Huber hat sein Amt als Chairman am vergangenen Wochenende im Rahmen der LERU-Rectors' Assembly an der Universität Lund (Schweden) angetreten.
"Ich werde meine Position nutzen, um den Einfluss von LERU auf die Gestaltung des europäischen Hochschul- und Forschungsraums zu stärken, damit er den Universitäten optimale Rahmenbedingungen für exzellente Forschung und Lehre bietet", sagte Huber. Als eine der Hauptaufgaben von LERU bezeichnete er das intensive Werben auf europäischer Ebene für die Stärkung der Grundlagenforschung: "Bahnbrechende Forschungsleistungen entstehen nicht über Nacht, sondern sind das Ergebnis von langwieriger und manchmal auch beschwerlicher Grundlagenforschung", unterstrich Huber. "Deshalb hat sich LERU in den vergangenen Jahren auch intensiv für die Gründung des Europäischen Forschungsrates eingesetzt."
Als LERU-Chairman will Huber in den kommenden Jahren noch engere Kontakte zu Entscheidungsträgern aus der nationalen und europäischen Politik aufbauen sowie den Austausch mit anderen Universitäten intensivieren. Dabei sollen insbesondere die Hochschulen aus Osteuropa auf ihrem Weg von national herausragenden zu weltweit anerkannten Institutionen unterstützt werden.
Huber zeigte sich erfreut über die Anerkennung, die LERU als Expertengremium und Interessenvertretung für die Belange von Hochschule und Forschung in den sechs Jahren ihres Bestehens in Europa erworben habe. Deshalb sei LERU auch ein integraler Bestandteil der internationalen Strategie der LMU: "Neben den Schlüsselkooperationen mit weltweit führenden Hochschulen in Nordamerika und Asien werden wir auf europäischer Ebene die Partnerschaften mit den renommierten LERU-Universitäten vertiefen, um damit die Position der LMU international weiter auszubauen", so Huber.
Ziel des LERU-Netzwerks ist es, Hochschulbildung und Forschungspolitik durch direkte Mitsprache und nachhaltigen Einfluss auf europäischer Ebene mitzugestalten. Der Kooperation gehören 20 hinsichtlich ihrer Forschungsleistung vergleichbare europäische Universitäten an.
Weitere Informationen zu LERU unter: www.leru.org.
Merkmale dieser Pressemitteilung:
fachunabhängig
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Personalia
Deutsch

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