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26.05.2008 15:10

"Prager Frühling 1968" - Internationale wissenschaftliche Konferenz in Prag diskutiert neuste Forschungsergebnisse

Dr. Hans-Hermann Hertle Öffentlichkeitsarbeit
Zentrum für Zeithistorische Forschung

    "Der Prager Frühling 1968: Zivilgesellschaft - Medien - Politische und kulturelle Transferprozesse" lautet das Thema einer internationalen wissenschaftlichen Konferenz, an der mehr als 20 Referenten aus neun Nationen teilnehmen. Die Konferenz findet vom 15. bis 17. Juni 2008 im Senatssaal des Parlaments der Tschechischen Republik in Prag statt und steht unter der Schirmherrschaft des stellvertretenden Vorsitzenden des Senats der Tschechischen Republik, Petr Pithart, und des Präsidenten der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Václav Paces.

    Auf der dreitägigen Konferenz werden neueste Forschungsergebnisse zur Gesellschafts- und Kulturgeschichte des Prager Frühlings vorgestellt und dadurch die vorwiegend politik- bzw. ereignisgeschichtlich geprägte Sicht auf den Reformprozess in der Tschechoslowakei erweitert. Darüber hinaus soll die Untersuchung der gesellschaftlichen Liberalisierung während des Prager Frühlings durch transnationale und transfergeschichtliche Fragestellungen ergänzt werden. In den Blick genommen werden die Wechselwirkungen zwischen den Prozessen in der CSSR und den parallel ablaufenden Umbrüchen in den westlichen Gesellschaften, insbesondere der westdeutschen und französischen Studentenbewegung. Gefragt wird nach direkten Kontakten der Akteure in Ost und West, nach deren wechselseitiger Wahrnehmung, dem Transfer von Ideen und Konzepten, aber auch nach der systemübergreifenden Wirkungsgeschichte von Popkultur und Konsum.

    Die Tagung wird gemeinsam vom Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam, dem Institut für Zeitgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung in Dresden sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet.

    Sie zielt neben der wissenschaftlichen Fachöffentlichkeit auf ein breiteres zeitgeschichtlich interessiertes Publikum. Mit ihrem gesellschafts- und kulturgeschichtlichen Ansatz sowie dem Anspruch, eine Ost und West verbindende Debatte um 1968 und seine Langzeitfolgen zu initiieren, setzt sie einen besonderen Akzent in der öffentlichen Debatte um das Thema 1968.

    Zeit und Ort:
    15.-17. Juni 2008

    Senatssaal des Parlaments der Tschechischen Republik, Prag
    11801 Praha 1
    Valdstejnskie
    Namesti 17/4

    Organisatorische Hinweise:

    Der Zugang zum Senatsaal des Parlaments erfolgt über den Eingang A von der Valdštejnská ulice. Es erfolgt eine Sicherheitskontrolle. Bitte Personaldokument mitbringen.

    Konferenzgebühr: 450 Kronen/18 €/ 30 $ Studenten und Senioren ermäßigt: 225 Kronen. Mit der Konferenzgebühr werden die Verpflegung der Teilnehmer und die Herausgabe eines Konferenzbandes sichergestellt, der nach Erscheinen in der ersten Hälfte 2009 allen Teilnehmern zugesandt wird. Die Veranstalter können keine Übernachtungskosten übernehmen, sind jedoch bei der Hotelreservierung in Prag behilflich.

    Wegen der begrenzten Kapazität des Senatssaals wird die Registrierung nach Erreichen der maximal möglichen Teilnehmerzahl beendet.

    Ansprechpartner am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam:

    Dr. Jürgen Danyel
    danyel@zzf-pdm.de

    Dr. Jennifer Schevardo
    schevardo@zeiten-bruch.de

    Anmeldung zur Teilnahme an der Konferenz unter:
    Email: prag68@zzf-pdm.de
    Tel.: +049331/2899157
    Fax: +049331/2899160


    Weitere Informationen:

    http://www.zzf-pdm.de/Portals/images/versanstaltungen/konf68_programm.pdf


    Bilder

    Merkmale dieser Pressemitteilung:
    Geschichte / Archäologie, Gesellschaft
    überregional
    Buntes aus der Wissenschaft, Wissenschaftliche Tagungen
    Deutsch


     

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